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Marion

2017-02-14 16:50:55

Liebe Frau Behr,

ich bin selbst Adoptivkind, wurde 1973 an meine Adoptiveltern vermittelt - zusammen mit meinem Zwillingsbruder. Gott sei Dank wurden wir nicht getrennt.
Unsere Adoptiveltern waren toll, haben uns eine schöne Kindheit geschenkt, besonders "Linientreu" waren sie sicher nicht.
Sie haben uns die Information vom Jugendamt weitergegeben, unsere Eltern hätten uns nicht gewollt und wollten uns ins Heim geben.
Sie hätten uns vor diesem Schicksal errettet.
Sie mutmaßten auch, dass die anderen Kinder unserer Mutter ins Heim gekommen wären, denn wir hatten inoffiziell die Info, dass es weitere Geschwister gibt und unser Vater Alkoholiker sei.Neugierig war ich immer, aber ich hätte mich nie getraut nach meiner leiblichen Familie zu suchen, da ich meinen lieben Adoptiveltern nicht weh tun wollte...
2010 dann die Überraschung, wir erhielten einen Brief unserer leiblichen Schwester. Sie hat uns gesucht und über "Amtshilfe" auch gefunden. Endlich lernte ich auch meine leibliche Mutter kennen. Sie hätte uns niemals ins Heim gegeben! Aber sie wurde unter Druck gesetzt: mit 20 schon 4 Kinder, der Vater Alkoholiker... sie ist immer arbeiten gegangen, hat alles für uns getan. Trotsdem sagte man ihr, dass man ihr die älteren Kinder auch wegnehmen würde, wenn sie uns nicht zur Adoption freigibt. Nach einem Unfall im häuslichen Bereich ist das Amt nach 1,5 Jahren wieder auf uns aufmerksam geworden und hat uns in einer Nacht-und-Nebel Aktion unserer leiblichen Mutter weggenommen und direkt unseren Adoptiveltern übergeben. Sicher lebte unsere Mutter sehr bescheiden, aber sie hätte alles für uns Kinder getan. Sie ist auch heut noch ein Familienmensch .Um mir nun selbst ein Bild zu machen hab ich einen Antrag auf Einsicht ( als Dritter ) in die Stasiakten beantragt und möchte meine Adoptionsakte einsehen. Zu meiner leiblichen Familie habe ich einen sehr guten Kontakt. Meine Adoptiveltern haben anfangs sehr eifersüchtig reagiert und hatten große Verlustängste. Leider glauben meine Adoptiveltern nicht, dass unsere Mutter keine "Rabenmutter" war. Für mich als "Kind" wäre es schön, wenn sich alle gut verstehen würden. Es war, was gewesen ist.... Nun habe ich 2 Mütter, und zum Muttertag bekommen beide ein Geschenk von mir:)
In den Büchern und Berichten über Zwangsadoption kommt mir etwas zu wenig raus, dass die Adoptiveltern nichts über die Umstände der Adoption wußten und sich in keiner Weise schuldig gemacht haben ! Allerdings sollten sie die "Kinder" gerade jetzt darin unterstützen, ihre persönliche Geschichte herauszufinden.

Liebe Grüße :)

Kommentar:
Liebe Marion,

vielen Dank für Ihre Rückemldung.

LG Katrin Behr


Tina Söll

2016-01-06 14:51:19

Hallo Frau Behr,

ich habe im Herbst 2015 bei den deutsch-deutschen Filmtagen in Hof den Dokumentarfilm über Zwangsadoptionen in der DDR gesehen und Sie als Gast dort erlebt. Daraufhin habe ich mir Ihr Buch "Entrissen" gekauft und es gerade ausgelesen. Ich bin geschockt über Ihren persönlichen Fall. Ich bin selbst ein "DDR-Kind" in Ihrem Alter und komme ebenfalls aus Thüringen. Von solchen Zwangsadoptionen wusste ich tatsächlich bis zu dem Film nicht wirklich etwas.Um so erschrockener war ich darüber, dass so etwas in unmittelbarer Nähe zu meiner Heimat tatsächlich passiert ist. Ich finde es toll, dass Sie sich mit Ihrem persönlichen Schicksal so auseinandergesetzt haben und an die Öffentlichkeit gegegangen sind.
Für Ihre weitere Arbeit wünsche ich Ihnen weiterhin Erfolg!
Viele Grüße Tina Söll

Kommentar:
Liebe Frau Söll,

vielen Dank für Ihre Nachricht.
Alles Liebe für Sie,

Ihre Katrin Behr


constanze helga

2015-04-08 09:47:07

liebe katrin,
da ich gerad ein wenig zeit habe, konnte ich mal in ruhe vieles lesen. es ist sehr bewegend, was menschen durchmachen (mussten). dank eurer wertvollen arbeit wird begonnen, all das aufzuarbeiten. ein eintrag hat mich besonders betroffen. mir war, als hätte es meine mama geschrieben, weil alles auch zu meinem schicksal passt. bei all meinen recherchen fiel mir auf, dass der der ort schlema und das dortige mütterheim sehr oft in verbindung mit zwangsadoption gebracht wird. ich sehe da einen sehr engen zusammenhang mit dem jugendwerkhof klaffenbach. leider (für mich sehr seltsam) gibt es keine möglichkeit, etwas mehr über das mütterheim zu erfahren. daher wollte ich einmal fragen, ob ihr mir da weiterhelfen könnt.
ich wünsche euch weiterhin ganz viel kraft und erfolge bei eurer arbeit. schön, dass es euch gibt. liebe grüße von cohel

Kommentar:
Liebe Cohel,
ich kann dir zu deiner Frage den Historiker Dr. Cristian Sachse empfehlen. Er hat viel zu ehemaligen DDR-Kinderheimen recherhchiert. Vielleicht kann es dir einiges dazu mitteilen.
Du erreichst ihn über die seine Homepage christian-sachse.de


Liebe Grüße,
Katrin Behr


Meike Klim

2015-03-13 09:03:25

Guten Tag, liebe Frau Behr,

ich habe soeben ihr Buch "Entrissen..." zu Ende gelesen, allerdings schon zum 5. Mal. Ihre Geschichte bewegt mich so sehr, dass ich sie einfach mehrmals lesen musste. Ich persönlich komme nicht aus der DDR, habe diese Zeiten aber bewusst miterlebt und bin mit einem Mann aus Mecklenburg Vorpommern verheiratet. Sie können sich sicher vorstellen, dass es oft verschiedene Ansichten bezüglich unserer Geschichte gibt. Mein Mann hatte so gesehen keine Nachteile in der DDR, so fehlt im leider manchmal das Verständnis für Menschen, die dem Regime willkürlich ausgesetzt waren.
Ihre Adoptivmutter erinnert mich an meine Mutter. Dieses Gefühl, in dem Haus, in dem man lebt, nur ein Gast zu sein bzw. gut für die Hausarbeit und jüngere Geschwister zu sein hat mich mein Leben lang begleitet, auch heute noch. Des öfteren flossen beim Lesen Tränen...
Ich wünsche Ihnen persönlich alles alles Gute. Sie leisten mit ihrer Arbeit und ihrem Buch einen wesentlichen Beitrag dazu, dass dieses dunkle Kapitel der Deutsch-Deutschen Geschichte niemals vergessen werden darf!
Ganz herzliche Grüße aus Celle,
Meike Klim

Kommentar:
Liebe Frau Klim,

vielen Dank für Ihre berührenden Worte.
Alles Liebe auch für Sie und Ihrem Mann,

Katrin Behr


Miles Young

2015-01-21 12:40:33

Hallo Frau Behr,

ich habe vor ein paar Tagen ihr Buch "Entrissen: Der Tag, als die DDR mir meine Mutter nahm" zu Ende gelesen und ich wollte mich nur hier melden um Ihnen zu sagen, wie bewegend ich das Buch/Ihre Geschichte fand (auch "faszinierend", wenn ich es so sagen darf).

Es könnten bestimmt auch noch Bücher mit den Geschichten der Suchenden auch geschrieben werden.

Was Sie hier für andere Leute leisten ist großartig und ich wünsche Ihnen noch viel Erfolg.

Viele Grüße,
Miles Young

Kommentar:
Vielen Dank und liebe Grüße,
Katrin Behr


Sascha Bär

2014-11-27 21:57:09

Im SWR1 Radio lief eine sehr bewegende Sendung mit der Vereinsvorsitzenden. Tolles Engagement, weiter so!
Uns alle in diesem schönen Land muss alles daran gelegen sein, dass sich solche Tragödien nie wiederholen! Gegen soziale Kälte, für mehr Menschlichkeit!

Kommentar:
Lieber Herr Bär,
vielen Dank für Ihre Rückmeldung.
Herzliche Grüße,
Ihre Katrin Behr


Margot Rothert

2014-10-14 13:59:05

Liebe Katrin,
herzlichen Glückwunsch zur "Goldenen Henne".
Viele Grüße von
Margot und Ingo

Kommentar:
Ich danke euch, ihr Lieben.
Liebe Grüße,
eure Katrin


Andrea

2014-10-10 21:57:49

Herzlichen Glückwunsch zur "Goldenen Henne" für eine großartige Frau. Ich bewundere Ihre Arbeit, Sie leisten Großes.
Alles Gute weiterhin
wünscht Ihnen Andrea

Kommentar:
Vielen Dank für Ihre Glückwünsche,

liebe Grüße Ihre Katrin Behr


Wolfgang Meyer

2014-10-10 21:55:42

Ihr macht eine tolle Arbeit

Kommentar:
Dankeschön.


Andrea

2014-10-10 21:55:23

Herzlichen Glückwunsch zur "Goldenen Henne" für eine großartige Frau. Ich bewundere Ihre Arbeit, Sie leisten Großes.
Alles Gute weiterhin
wünscht Ihnen Andrea

Kommentar:
Dankeschön und auch für Sie alles Liebe.
Katrin Behr


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