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Cornelia Bassing
2010-03-29 22:37:46
1986 arbeitete ich im Kinderheim Steinberg 11 in Dresden als pädagogische Helferin. Meine Familie stellte einen Ausreisentrag. Weil ich "politisch nicht mehr tragbar" war, wurden mir noch 14 Tage eingeräumt, in denen ich mich von meiner Gruppe verabschieden konnte. Es war die sogenannte "grosse" Gruppe. Es gab noch eine mittlere und eine Gruppe für die Kleinsten.
Ich habe diese Zeit bis heute nicht vergessen können und wünsche mir Austausch mit Ehemaligen. Namen möchte ich hier nicht veröffentlichen. Bitte schreiben Sie mir per Email, auch wenn Sie Fragen haben.
Vielen Dank.
Cornelia Bassing
MELANIE
2010-03-05 13:30:35
HALLO SCHWESTERLEIN,
MACHE WIETER SO MIT DEINEM VEREIN FIND DAS TOTAL KLASSE!!!!
HAB DICH LIEB
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_______________ ____$$ WÜNSCHEN EIN WUNDERBARES WOCHENENDE,MELLY LOUSIE UND ANDREAS
Simone Thätner
2010-02-02 13:34:58
Sehr geehrte Frau Behr.
Ich bin dieses Jahr nicht nur in ein neues Jahr gestartet, sondern durfte es mit meinen 4 Geschwistern tun,die ich dank Ihnen im Oktober gefunden habe. Und ich kann keine Worte dafür finden,was für ein unbeschreiblich schönes Gefühl es ist nicht allein auf der Welt zu sein und was für Löcher sich schließen. UNd dabei dachte ich sowas gibt es nur im Fernseher. Ich danke Ihnen von ganzem Herzen und hoffe für alle, die noch suchen.Ein gutes und erfolgreiches Jahr für Sie,
mit freundlichen Grüßen,
Simone Thätner.
Heidi Stein
2009-12-31 17:32:28
Allen Eltern und Kindern die Suchende sind, ein gesundes Jahr 2010.Viel Kraft für euren Kampf,gegen die Behörden.
Dir Katrin alles erdenklich Gute und auch weiterhin gute Erfolge in Sachen Adoptionen und Zwangsadoptionen für das Neue Jahr, wir kämpfen an gleicher Front. Bis bald Heidi
HEIDI MELLENTHIN
2009-12-23 01:21:00
LIEBE KATRIN UN FAM
VON GANZEN HERZEN MÖCHTE ICH DIR AUF DIESEM WEGE EINEN SCHÖNEN
4 ADVENT WÜNSCHEN: DIR EIN GANZ GROßES HERZLICHES DANKE ZU SAGEN FÜR DEINE GELEISTETE ARBEIT UND VORALLEM DIE INZWISCHEN ERZIEHLTEN ERFOLGE! EIN GROßES DANKE AUCH AN DEINE FAMILIE ;DIE DICH IN DIESER GUTEN SACHE SO TOLL UNTERSTÜTZEN !
VON GANZEN HERZEN WÜNSCHE ICH EUCH EIN FROHES FRIEDLICHES
SCHÖNES WEIHNACHTEN ; VIEL KRAFT UND STÄRKE FÜR DEINE WEITERE ARBEIT IM NEUEN JAHR 2010 !
MACHT SO ERFOLGREICH WEITER
MIT HERZLICHEN GRÜßEN
HEIDI MELLENTHIN
Manfred Kriegel
2009-12-23 01:20:27
Hallo, ich wünsche allen ein schönes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr 2010. Manfred Kriegel
ilona mayfarth
2009-10-13 11:23:00
Mein Respekt für das was Sie bisher geleistet haben und noch werden,
denn davon bin ich fest überzeugt.
Machen Sie weiter so - ich drücke Ihnen ganz fest die Daumen.
Henriette Confurius
2009-10-06 17:51:00
LIEBE KATRIN!
wie schön es war dich kennen zu lernen. und interessant.
du hast eine sehr gute Energie in dir und ich bewundere deine Kraft und Arbeit.
Ich hoffe, dass wir uns irgendwann mal wieder begegnen und wünsche dir bis dahin alle Glück und Gute der Welt.
ganz herzlich
Henriette
Kommentar:
Liebe Henriette,
vielen Dank für deinen GB-Eintrag. Auch ich habe mich sehr gefreut, dich kennenlernen zu dürfen und ich kann dir nur sagen “dito”.
Herzliche Grüße und hoffentlich, bis bald.
Katrin
Kathi Schäfer
2009-10-02 23:26:00
Liebe Frau Behr, ich habe den Film über Adoptionen in der DDR gesehen. Mich hat die Berichterstattung tief bewegt. Viele Erinnerungen sind in mir hoch gekommen - leider nicht so, wie Sie sich das vielleicht vorstellen. Ich habe 12 Jahre in einen Kinderheim in der DDR gearbeitet, und ich sehe noch heute die traurigen Augen vieler Kinder, die von Ihren Eltern, um Ihre eigenen Interessen wahrzunehmen, einfach bei Freundinnen, Großeltern und-ganz schlimm-zuhause alleine gelassen wurden.
Wir haben dann versucht, die Kinder, welche nicht verstehen konnten, dass Ihre Eltern sie alleine gelassen hatten, zu trösten und ihre Tränen zu trocknen.
Ich, selber Mutter, kann so eine Vorgehensweise niemals verstehen. Und niemand hole jetzt den Verdacht hervor, ich sei sowieso nur eine Stasigenossin gewesen…
Ich habe nicht erlebt, dass Kinder zwangsadoptiert wurden. Im Gegenteil, wir haben versucht, die Kinder zu den Großeltern oder anderen nahen Verwanden zu geben. Selbst Großeltern haben sich der Verantwortung oftmals entzogen.
Für mich sind Eltern, die ihre Kinder alleine lassen, nicht erziehungstüchtig, egal, welche Gründe man angibt, diese zurückgelassen zu haben. Wo zieht man da die Grenze? Ist dann eine Vernachlässigung aus irgend eim anderen Grund auch legitim? Wir haben halb verhungerte und verwahrloste Kinder aus Wohnungen geholt. Ich habe auch für die Jugendhilfe gearbeitet und habe es selber gesehen. Wie oft habe ich erlebt, wie sich unsere Kinder ein neues Zuhause gewünscht haben! Überlegen Sie mal, warum Ihre Mutter nicht mit Ihnen über die Vergangenheit reden will, sie müsste Ihnen die ganze Wahrheit erzählen, und die könnte und würde zusätzlich weh tun…
Wir jedenfalls haben versucht, alles für die Kinder zu tun, nur die Eltern konnten wir leider niemals ersetzen, obwohl wir es gerne getan hätten. Und beachten Sie bitte auch die Verbindung von Scham und Lüge: Wer ist nicht peinlich betroffen beim Ertappen eigener Verantwortungslosigkeit und Verfehlung? Und wenn dann noch ein Grund gefunden wird, der mit massiven historischen und menschlichen Umbrüchen verbunden werden kann - “das böse Regime” - dann hat man wieder gelogen und sich der eigenen Verantwortung als Eltern nicht gestellt. Es scheint auch menschlich und Zeichen besonders unserer Zeit, sich eher als Opfer zu sehen und Schuld vornehmlich in äußeren Umständen zu suchen. Aber das schlimmste daran ist, dass die Opfer IMMER ZUERST KINDER waren und sind.
Mit freundlichen Gruß
KATHI SCH.
Kommentar:
Sehr geehrte Frau Schäfer,
ich bin bestimmt kein Mensch, der behauptet, dass alle Adoptionen in der DDR Zwangsadoptionen gewesen seien. Unser Verin beschäftigt sich weniger mit dem Thema Kinderverwahrlosung. In diesen Fällen sind wir auch der Meinung, dass man zum Wohl des Kindes handeln sollte. Wobei die Frage da besteht, ob die sogenannte JugendHILFE nicht den Müttern helfen hätte müssen, damit die Kinder in einem guten sozialen Umfeld in der eigenen Familie aufwachsen kann.
Auch wenn meine leibl. Mutti nicht darüber reden will, so hat das einen anderen Grund als Sie hier in Ihrem Eintrag vermuten. Meine Mutti saß ebenso für 3,5 Jahre in Halle im roten Ochsen. Was das psychisch bedeutet, werden Sie sicherlich als ehemalige staatstreue Angestellte der Volksbildung / Jugendhilfe NICHT nachvollziehen können. Das es bei mir eine Zwangsadoption war, kann ich aus eigener persönlicher Erfahrung berichten (ich war bei der Verhaftung anwesend und die ausführenden Genossen hat das nicht interessiert und von Kindesschutz kann man hier nicht reden. Abgesehen davon sind meine Erinnerungen an die erlebte Heimzeit sehr präsent.
Ich hatte ebenso die Möglichkeit mit einigen ehemaligen Heimerzieherinnen sprechen zu können, da sie sich an mich wandten, und diese bestätigten mir, dass die Kinder schnell bzw. super schnell an lininientreue Genossen weiter vermittelt wurden und das sie als Heimerzieherinnen mitunter gar keine WAHREN Informationen über die Kinder erhielten (Ausnahme, die Leiterin des Kinderheimes). Interessant ist, dass einige Adoptierte durch Beziehungen (Aussagen: meine Adoptivmutti kannte die Heimleiterin, die Kindergartenleiterin oder jemanden von der Jugendhilfe…..daher kam ich dann in meine neue Familie …. natürlich wurden solche Dinge nicht in Akten vermerkt *zwinker) an die Adoptiveltern vermittelt wurden.
Mit freundlichen Grüssen Katrin Behr
Heiko
2009-10-01 15:48:00
Ein herzliches Hallo aus Chemnitz.
Wie Sie habe ich auch 39 lange Jahre nach meiner Vergangenheit gesucht und bin 2008 fündig geworden. Ich habe meine große und meine kleine Schwester wieder gefunden. Ich habe vor 4 Jahren in der Umgebung von Chemnitz ein Fitness Studio übernommen, in der Nähe meines Geburtsortes. Ich habe dort einige Zeit mit “Matze” zusammen trainiert bis er eines Tages nicht mehr kam. Der Grund: er hatte den Freitod gewählt. Das härteste war, es war MEIN Bruder. Ich konnte es nicht wissen, da er den Namen seiner Frau angenommen hatte. Wir waren uns so vertraut. Dadurch kam alles ins rollen. Heute sind wir 3 Geschwister unzertrennlich und haben 3 Mütter und Väter. Wir wurden auch unserer Mutter weg genommen. Meine große Schwester war 3 Jahre und ich ein 3/4 Jahr, als wir ins Heim kamen. Keiner hat geholfen, keiner. Das Jugendamt nicht, selbst der Bürgermeister von meinem Geburtsort schickte mich zur Tür hinaus mit dem Satz: “Damit will ich nichts zu tun haben”. Keine Akten, nichts.
Schön, dass es diese Internet-Seite gibt.
Mit freundlichen Grüßen
Heiko
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