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2012-01-11 17:33:24
Hallo Katrin, wir sind zwei Ossi`s, die seit 1989 in NRW leben. Wir sind auch Flüchtlinge und dein Buch hat uns sehr angesprochen. Es ist eine große Zeitspanne, wenn man zurückdenkt und auch wir können viele Sachen erst jetzt verarbeiten. So wie du in der DDR aufgewachsen bist, war für uns schwer zu verstehen. Da wir einer Kirchengemeinde angehörten und eigentlich wußten, wie dieser Staat funktioniert. Aber grade weil du in einer Genossenfamilie aufgewachsen bist und dein damaliger Mann genauso drauf war, kann man dich eigentlich verstehen. Wir lieben dein Buch. Rita und Nicole - Baujahr 1968.
Kommentar:
Lieben Dank für eure Rückmeldung. Ich würde mich freuen, wenn ihr das Buch weiterempfehlen würdet. Herzlichen Dank und ich wünsche euch von Herzen alles Liebe.
Eure Katrin Behr
Lisa
2012-01-10 22:58:55
Liebe Frau Katrin Behr,
Ich hab mal eine Frage, ich wollte mal wissen wie lange das ungefähr dauert bis die Person die Nachricht bekommt und wie lang es zurück braucht.
Mit freundlichen Grüßen
Kommentar:
Liebe Lisa,
mit Ihrer Frage kann ich im Moment nichts anfangen. Was meinen Sie konkret?
Bitte kontaktieren Sie mich. Meine Kontaktdaten finden Sie hier auf dieser Homepage.
LG Katrin Behr
Katrin M.
2012-01-08 13:27:35
Liebe Katrin Behr,heute Morgen habe ich unter Tränen die letzten Seiten Ihres Buches gelesen!Es hat mich zutiefst erschüttert,sehr berrührt und aufgewühlt!Ich selbst ein DDR-Kind 1966 in der Oberlausitz geboren,bin wohl damals als meine Tochter 1987 geboren wurde nur knapp diesem Schicksal welches ihrer Familie zugefügt wurde entgangen!Erst durch ihr Buch wurde mir dieses Ausmaß an Macht was Zwangsadoptionen in der DDR anbelangt bewußt,und kann im Nachhinein betrachtet nur von ganz großem Glück sprechen das es meiner Tochter und mir erspart geblieben ist!Meine beste Freundin war in Hohenschönhausen inhaftiert und leztes Jahr habe ich sie in das Gefängniss begleitet um ihr bei der Vergangenheitsbewältigung zu helfen!Es ist unbegreiflich wozu Menschen fähig waren,dieser Besuch in Hohenschönhausen hat mich mehr als betroffen gemacht!Wie in ihrem Buch beschrieben braucht es eine lange Zeit um sich der Vergangenheit zu stellen!Dank ihnen und vielen anderen die auch nach über zwanzig Jahren an Aufklärung inerressiert sind,werden diese Graußamkeiten nicht einfach unter den Tisch gekehrt wie es die Täter aus dem DDR-Regime gern gehabt hätten!Auch mich macht es unglaublich wütend und ohnmächtig zu wissen,wieviele Menschen für ihre Taten nicht zur Verantwortung gezogen wurden!!!!!Viele Charakterliche Gemeinsamkeiten habe ich beim lesen ihres Buches zwischen Ihnen und mir entdeckt und es kam mir manches mal schon etwas unheimlich vor,nicht allein das wir den gleichen Vornamen tragen,fast der gleich Jahrgang sind das Foto auf der Titelseite könnte fast mein eigenes sein!Ich wünsche ihnen alles Gute und noch viele viele glückende Familienzusammenführungen!In herzlicher Verbundenheit und großem Dank für dieses ergreifende Buch Ihre Katrin M.
Kommentar:
Liebe Katrin M.,
vielen Dank für Ihren herzlichen GB-Eintrag. Auch wenn es ein trauriges Kapitel ist, so bin ich doch sehr erfreut, dass es ein so großes Interesse bei vielen Menschen weckt.
Ihnen alles Liebe für Sie und Ihre Familie.
LG Ihre Katrin Behr
Kathleen
2011-12-15 23:08:47
hallo,also ich bin kathleen, 25 jahre jung...und habe ungereimtheiten festgestellt, also ich habe einen zwillingsbruder...der wohl angeblich verstorben ist...da kommen schon die ungereimtheiten...erst hieß es das mädchen sei tot, dann später hieß es beide sind tot...und wieder später hieß es dann nur der junge sei tot...wie geht sowas...man muss doch wisses wer tot ist oder nicht...so haben die ärzte damals im mai 1986 das meinen eltern gesagt...was stimmt daran nicht??? dies war in hoyerswerda
Kommentar:
Liebe Katleen,
Ihre Fragen kann ich Ihnen via GB-Eintrag nicht alle beantworten. Wenn Sie mögen, dann rufen Sie mich doch einfach einmal unter 030 55 77 93 54 an oder kontaktieren mich via eMail: behr@uokg.de.
Liebe Grüße und Ihnen und Ihrer Familie ein besinnliches Weihnachtsfest.
Ihre Katrin Behr
Dagmar Wippermann
2011-12-11 07:28:25
Liebe Frau Behr,
soeben höre ich im wdr5 das Tischgespräch, das Ihnen Gelegenheit gab, Ihre Geschichte zu entwickeln. Daraufhin habe ich Ihre homepage aufgerufen und stelle fest, dass Sie bereits 2007 Ihre "Petition" verfassten. Es ist für mich kaum nachvollziehbar, dass sich Justiz- und Familienministerium bisher ganz offenkundig an Ihr und vieler anderer Schicksal nicht herangetraut haben. Das wiegt m.E. noch schwerer beim GEdanken daran, dass wir von eine Kanzlerin regiert werden, die hinreichend Osterfahrung hat und insofern schon an der Lösung dieser staatskriminellen Vorgänge ein veritables Interesse haben sollte. Nicht umsonst hat Frau Merkel die "Einheit 1990", von Herrn Kohl überhastet und sicher nicht konsequent genug (s.auch Treuhand, Ablösung des Schulsystems untere anderem) rechtlich vor- resp. nachbereitet, zu ihrem Thema gemacht, das wo immer in der Welt sie sich aufhält, in irgendeiner Form vorgetragen wird. Hat Ihr Verband jemals eine PETITION an die Kanzlerin persönlich gesendet? Eine PETITION, die gleichzeitig auch der Öffentlichkeit vorgestellt wird via Medien, ist vielleicht nicht die Lösung der komplexen Rechtslage, könnte aber den Druck auf die entsprechenden Ministerinnen verstärken, hier noch zu Lebzeiten derer, die daran zu leiden haben, endlich zu handeln! Ich erinnere in dem Zusammenhang an vergleichbare staaatskriminelle Vorgänge aus der NS-Zeit (Lebensborn, Zwangsadoption polnischer Kinder aus dem Warthegau wg. "guten Blutes" an NS-Größen u.v.m.); das ist bis heute nicht befriedigend gelöst worden, weil in den 50er - 70er Jahren "kein Handlungsinteresse" bestand. Und DAS sollte sich nicht wiederholen!
Ich wünsche Ihnen und Ihrem Verband die Erfüllung Ihrer berechtigten Anliegen.
Dagmar Wippermann, Köln
Kommentar:
Vielen Dank für Ihren GB-Eintrag und auch für die interessanten Hinweise.
Liebe Grüße
Katrin Behr
Kathrin Maier
2011-11-18 17:44:38
Hallo Katrin,
ich habe Deinen Roman gelesen und habe an manchen
Stellen fast die Tränen bekommen.
Ich bin selber 1984 in der DDR aufgewachsen und habe nur dunkel und vom erzählen einiges mitbekommen.
Ich möchte nur sagen, Du hast Deine Geschichte echt spannend erzählt, was eine Kinderseele alles aushalten muss.
Ich wünsche Dir alles Gute und Liebe für Deine Zukunft. Viele liebe grüsse Kathrin!!1
Kommentar:
Lieben Dank für deinen Antrag.
Auch dir und deiner Familie alles Liebe für die Zukunft.
LG Katrin Behr
Sabine Heidenreich
2011-11-02 10:04:08
Ich habe an den beiden ersten Gesprächsrunden adoptierter Erwachsener teilgenommen und bin nun motiviert, mich an weiteren Runden aktiv zu beteiligen. Der persönliche Kontakt und Austausch der Adoptierten ist mir persönlich wichtig (ich bin nicht allein betroffen). Durch die Gespräche wurde deutlich, dass es wichtig ist, die Thematik in die Öffentlichkeit zu stellen um einen zweckmäßigen Umgang mit Adoptionsrecht und Hilfsangeboten zu erreichen. Ein erster Erfolg ist die gelockerte Gesetzgebung zu Gunsten der Adoptierten, die mir selbst schon dabei geholfen hat meine leiblichen Eltern zu finden.
Erfolgreiche Kontaktaufnahme mit leiblichen Eltern am 05.10.2011 nach intensiver Nachforschung ab Dezember 2010.
Die Begleitung durch Katrin Behr war dabei eine große Ermutigung und konkrete und sachdienliche Hilfe.
Kommentar:
Liebe Sabine,
ich wünsche dir und deiner neuen "alten" Familie ein interessantes kennenlernen und viele schöne gemeinsame Stunden.
Liebe Grüße
Katrin
Regina Sehnert
2011-10-02 20:26:51
Liebe Katrin,
ich bin erschüttert über das, was ich hier gelesen habe.
Alles Liebe für dich und all die anderen! Regina
Kommentar:
Vielen Dank Frau Sehnert. Herzliche Grüße und alles Liebe zurück.
Isabelle Hirsch
2011-09-29 20:18:33
Hallo,
ich heiße Isabelle und besuche die 12. Klasse eines Gymnasiums. Im Rahmen eines Seminars "20 Jahre deutsche Wiedervereinigung" schreibe ich eine Seminararbeit zum Thema "Zwangsadoptionen in der DDR". Ich bin auf der Suche nach Betroffenen, mit denen ich Kontak aufnehmen könnte. Über Rückmeldungen würde ich mich sehr freuen und mir wäre damit sehr geholfen.
LG Isabelle
email:isi.hirsch@gmx.de
Ramona Baase
2011-09-19 12:11:41
Liebe Frau Behr,
durch einen Artikel in der Sueddeutschen Zeitung vom 17.09.2011 bin ich heute auf Sie aufmerksam geworden.Ich finde es toll was sie machen.Auch ich bin betroffen vom DDR-System.Meine Schwester wurde zwangsadoptiert und das hat meine Eltern definitv das Herz gebrochen und menschlich verändert.Ich habe heute ein Suchanzeige bei Ihnen gestartet und vielleicht habe ich ja auch Erfolg.
Auf jeden Fall würdige ich Ihre Arbeit sehr und wünsche Ihnen alles erdenklich Gute.
Ramona Baase
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