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ID: 1388
Datum: 22.07.2010
Chiffre: 201007-0008-PSD
E-Mail Chiffre
gesucht wird leiblicher Vater: Name unbekannt, Kind zusammen mit Frau Emmeline Margot Lieselotte Skrzipietz (07.08.1933 Berlin)
durch leibl. Tochter: Cornelia Körner geb. Skrzipietz am 14.08.1955 in Berlin- Mitte
Kommentar:
Zwangsadoption? Laut Aussagen der leibl. Mutter.
Im Staatsarchiv Berlin, Eichborndamm, fand ich vergangene Woche Unterlagen über das o.g.Kinderheim. Vom Rat des Kreises Heiligenstadt an den Magistrat von Groß-Berlin über die Herkunft der Kinder die zur Adoption gestellt wurden, leider nicht namentlich, und aus unterschiedl.Gründen heraus, u.a. Inhaftierung der Eltern, Debilitas, Republikflucht und Sorgerechtsentzug.
Einen Vertrag über die Annahme an Kindes Statt vom 07.05.1965 vom Rat des Kreises Meiningen, Abt. Volksbildung, besitze ich.
Meine leibliche Mutter soll laut meinem Geburtseintrag eine Artistin gewesen sein und in Jena in der Bachstraße 18 gelebt haben. Laut meinen Recherchen ist das jedoch eine Frauenklinik und dieser war sie nur einen Tag lang.
Ebenso war ich in einem katholischem Kinderheim, da ich mich immer noch an die Schwestern in ihren schwarzen langen Kleider erinnern kann und das wir beten mussten.
Mein leibl. Großvater hieß Paul Skrzipietz und soll ebenfalls Artist gewesen sein.
ID: 1382
Datum: 14.07.2010
Chiffre: 201007-0005-PSD
E-Mail Chiffre
gesucht wird leibl. Mutter (o. Andere Verwandte), die am 02.06.1987 in Berlin (?) ein Mädchen entbunden haben
durch: C. L. (genauer Name ist den Betreibern der Domain bekannt)
Kommentar:
Ich suche die leiblichen Eltern, die am 02.06.1987 ein Mädchen in Berlin (?) geboren haben, welches adoptiert oder möglicherweise sogar zwangsadoptiert wurde.
Auf wen das zutrifft, der möge sich bitte auf meine Suchanzeige melden. Herzlichen Dank.
ID: 1376
Datum: 21.06.2010
Chiffre: 201006-0014-PSD
E-Mail Chiffre
gesucht wird leibl. Sohn: Guido Peter Höer, geb. 12.03.1968 in Berlin-Mitte
durch leibl. Vater: Michael Lehmann geb.am 26.01.1950 in Berlin
Kommentar: Verdacht auf Zwangsadoption
Ich suche meinen Sohn.
Mein Sohn wurde im Juli 1968 von der zuständigen Säuglingsfürsorgerin aus dem Haushalt der Kindesmutter Irene Höer geholt. Angebl. Grund: grobe Vernachlässigung / Gefahr für das Kind).
Ich selbst saß wegen § 249 StGB der DDR von Januar 1969 bis Januar 1971 in Haft, mit anschließender 3jähriger Sperre für Berlin. Aus dem gleichen Grund saß ich noch einmal von 1973 bis 1975, sowie 1977 bis 1979 in Haft.
1975 traf ich die Kindesmutter in Berlin und diese sagte damals aus, dass plötzlich die Stasi bei ihr war und sie bedrohte „entweder Freigabe zur Adoption oder Haftandrohung und dann würde sie eh den Sohn verloren“. Aus Angst vor der Haft unterschrieb sie die Adoptionsfreigabe.
Die Adoption lief damals über Kamenz. Dort versuchte man mir 2006 auch zu helfen. Mein Brief wurde an meinen Sohn weitergeleitet.Doch laut Aussagen der Adoptionsvermittlungsstelle erschienen die Adoptiveltern ganz empört, weil man ihnen wohl damals gesagt hätte, dass wir als Eltern angeblich verstorben wären, was aber nicht stimmte. Laut Aussagen des JA verbittet sich der Sohn weitere Briefe durch mich.
Ich verstehe nur nicht, wenn mein Brief an meinen Sohn ging, wieso plötzlich die Adoptiveltern beim Amt auftauchten. Kam mein Brief bei ihnen, anstatt bei meinem Sohn an?
Mein Sohn war August 2006 immerhin schon 38 Jahre alt.
ID: 1357
Datum: 25.05.2010
Chiffre: 201005-0016-PSD
E-Mail Chiffre
gesucht wird Halbbruder: Kai Preuße / Spaerke (Spärke) geb. Juni 1974 in Berlin-Friedrichshain
durch Halbschwester: Katrin Goeschel geb. Thalheim am 17.07.1976 in Berlin
Kommentar: Verdacht auf Zwangsadoption
Hinweise habe ich nur soviel über meine Mutter Barbara Annemarie Evelin Spaerke, dass sie für 1 Jahr im Gefängnis gewesen war und ihr daraufhin ihren Sohn bzw. meinem Halbbruder zur Adoption freigeben musste, obwohl sie es nicht wollte. Es wäre noch zu erwähnen, dass meine Mutter zu dem Zeitpunkt entweder mit dem Nachnamen Spaerke oder Preuße hieß.
Wir, meine Geschwister und unsere Mutti, suchen dich schon so lange. Wenn du magst, dann melde dich bitte bei uns.
ID: 1352
Datum: 18.05.2010
Chiffre: 201005-0014-PSD
E-Mail Chiffre
gesucht wird: René Scheunemann geb. am 10.08.1969 in Berlin
durch leibl. Schwester: Daniela Lehmanngeb. Scheunemann am 21.11.1967 in Berlin
Kommentar: Verdacht auf Zwangsadoption
Wir wissen, dass er kurzzeitig nach seiner Geburt im Kinderheim in Berlin-Baumschulenweg war. Unsere Mutter Regina Hannelore Renate Scheunemann wurde bereits während der Schwangerschaft psychisch bearbeitet, in dem Sinne: „Wie wollen sie das denn mit 2 Kindern und arbeiten gehen schaffen?" Irgendwann gab meine Mutter nach und so wurde abgesprochen, dass das Neugeborene gleich nach der Adoption weggenommen werden würde. Mein Bruder hatte aber einen anderen Plan, so dass er zu früh als Sturzgeburt zuhause auf die Welt kam. Dadurch hatte unsere Mutter die Möglichkeit, ihren kleinen Jungen in den Armen halten zu können. Dennoch musste meine Mutter später bei der damaligen Jugenhilfe erscheinen und dort wurde ein Übergabetermin abgesprochen, welcher dann auch eingehalten wurde. Der Grund: Die Adoptiveltern exitierten bereits während der Schwangerschaft.
Die Adoption erfolgte schon nach 4 Monaten, Anfang Dezember 1969 über Hoyerswerda. Mein Bruder erhielt einen zweiten Vornamen, den wir jedoch nicht wissen und lebte von da an in Hoyerswerda.
Obwohl mein Bruder mit 4 Monaten adoptiert wurde, bekam unsere Mutter über all die ganzen Jahre Briefe nach Hause, wo sie aufgefordert wurde, ihren Sohn René da oder dort hin zu bringen. Am merkwürdigsten war die Vorladung zur Verdienstmusterung.
Wie kann es sein, dass ein Kind adoptiert wurde und unsere Mutter dennoch Post bekam, (obwohl wir selbst einige Male umgezogen waren und unsere Anschrift jedes Mal anders war) als wenn René bei uns daheim leben würde?
Ich habe schon vieles probiert, um meinen Bruder zu finden. Doch immer wieder werden einem Steine in den Weg gelegt. Das Jugendamt in Hoyerswerda versuchte mir zu helfen. Leider brach das alles wieder ab, da die Adoptiveltern über meine Suche sehr erbost war. Ich verstehe das nicht, denn immerhin ist mein Bruder kein Kleinkind mehr, sondern ein erwachsener Mann von über 40 Jahren. Später kam die Mitteilung, dass mein Bruder keinen Kontakt zu uns haben will. Ob das stimmt, können wir leider aufgrund der Umstände nicht genau sagen. Ich verstehe nicht, wieso sich das Jugendamt an die A-Eltern wandte, statt sich an den Adoptierten zu wenden und ihn direkt zu fragen.
Ebenso versuchte ein Fernseh-Team mir bei der Suche zu helfen. Wir haben viele Monate eng zusammen gearbeitet und von heute auf morgen brach der Kontakt, ohne Angaben von Gründen, ab. Als ich den Redakteur direkt ansprach, bekam ich nur lapidare Ausreden.
All das vermittelt einem einen komischen Beigeschmack.
ID: 1334
Datum: 27.04.2010
Chiffre: 201004-0024-PSD
E-Mail Chiffre
gesucht wird leibl. Sohn: Michele Muggelberg geb. 14.05.1988 in Berlin-Mitte
durch Mutter: Irina Muggelberg, geb. am 17.03.1969 in Berlin
Kommentar: Verdacht auf Zwangsadoption
Ich suche meinen Sohn, welchen in Berlin in der Charité entbunden habe.
ID: 1283
Datum: 10.03.2010
Chiffre: 201003-0007-PSD
E-Mail Chiffre
gesucht wird leibl. Schwester: Michaela Damerau, geb. am 15.02.1972 o. 15.03.1972 in Berlin
durch leibl. Schwester: Christiane Kolberg, geb. Damerau am 01.05.1985 in Templin
Kommentar: Verdacht auf Zwangsadoption
Michaela wurde, wie ich, ohne Zustimmung der Mutter zur Adoption gegeben. Daher ist der Verdacht einer Zwangsadoption sehr groß, zumal der Kindesvater bei der Stasi gewesen sein soll.
ID: 1168
Datum: 05.11.2009
Chiffre: 200911-0005-PSD
E-Mail Chiffre
gesucht wird leibl. Mutter: Karin Rachowe geb. Püschl 1953 in Annaberg Buchholz
durch leibl. Tochter: Diana Petzold geb. Rachowe am 01.03.1980 in Berlin-Mitte
Kommentar: Verdacht auf Zwangsadoption
Ich suche meine leibliche Mutter.
ID: 994
Datum: 19.06.2009
Chiffre: 200906-0016-PSD
E-Mail Chiffre
gesucht wird leibl.Vater: Raderoj Radenkovic geb. am 13.12.1930 in Belgrad (?)
durch Tochter: Sabina Ludwig geb. als Jaqueline Elena Krobath. am 04.12.1974 in Berlin Pankow
Kommentar: Ich suche meinen leiblichen Vater. Es war eine Zwangadoption aus polit. Gründen. Mein Vater war Botschaftsattache´ an der jugoslawischen Botschaft in der DDR.
ID: 965
Datum: 15.05.2009
Chiffre: 200905-0007-PSD
E-Mail Chiffre
gesucht wird leibliche Mutter: Anna Christine Berger geb. Finnethal in Oberhausen
durch Sohn: Dirk Habermann, geb. als Berger am 27.05.1967 in Berlin-Mitte
Kommentar: Ich suche meine leibliche Mutter. Urkunde Standesamt Oberhausen 898/53
Verdacht auf Zwangsadoption besteht.
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leiblicher Vater: Name unbekannt, Kind zusammen mit Frau Emmeline Margot Lieselotte Skrzipietz (07.08.1933 Berlin)
ID: 1388
Datum: 22.07.2010
Chiffre: 201007-0008-PSD
E-Mail Chiffre
gesucht wird leiblicher Vater: Name unbekannt, Kind zusammen mit Frau Emmeline Margot Lieselotte Skrzipietz (07.08.1933 Berlin)
durch leibl. Tochter: Cornelia Körner geb. Skrzipietz am 14.08.1955 in Berlin- Mitte
Kommentar:
Zwangsadoption? Laut Aussagen der leibl. Mutter.
Im Staatsarchiv Berlin, Eichborndamm, fand ich vergangene Woche Unterlagen über das o.g.Kinderheim. Vom Rat des Kreises Heiligenstadt an den Magistrat von Groß-Berlin über die Herkunft der Kinder die zur Adoption gestellt wurden, leider nicht namentlich, und aus unterschiedl.Gründen heraus, u.a. Inhaftierung der Eltern, Debilitas, Republikflucht und Sorgerechtsentzug.
Einen Vertrag über die Annahme an Kindes Statt vom 07.05.1965 vom Rat des Kreises Meiningen, Abt. Volksbildung, besitze ich.
Meine leibliche Mutter soll laut meinem Geburtseintrag eine Artistin gewesen sein und in Jena in der Bachstraße 18 gelebt haben. Laut meinen Recherchen ist das jedoch eine Frauenklinik und dieser war sie nur einen Tag lang.
Ebenso war ich in einem katholischem Kinderheim, da ich mich immer noch an die Schwestern in ihren schwarzen langen Kleider erinnern kann und das wir beten mussten.
Mein leibl. Großvater hieß Paul Skrzipietz und soll ebenfalls Artist gewesen sein.
am 02.06.1987 in Berlin (?) ein Mädchen entbunden haben
ID: 1382
Datum: 14.07.2010
Chiffre: 201007-0005-PSD
E-Mail Chiffre
gesucht wird leibl. Mutter (o. Andere Verwandte), die am 02.06.1987 in Berlin (?) ein Mädchen entbunden haben
durch: C. L. (genauer Name ist den Betreibern der Domain bekannt)
Kommentar:
Ich suche die leiblichen Eltern, die am 02.06.1987 ein Mädchen in Berlin (?) geboren haben, welches adoptiert oder möglicherweise sogar zwangsadoptiert wurde.
Auf wen das zutrifft, der möge sich bitte auf meine Suchanzeige melden. Herzlichen Dank.
Guido Peter Höer, geb. 12.03.1968 in Berlin-Mitte
ID: 1376
Datum: 21.06.2010
Chiffre: 201006-0014-PSD
E-Mail Chiffre
gesucht wird leibl. Sohn: Guido Peter Höer, geb. 12.03.1968 in Berlin-Mitte
durch leibl. Vater: Michael Lehmann geb.am 26.01.1950 in Berlin
Kommentar: Verdacht auf Zwangsadoption
Ich suche meinen Sohn.
Mein Sohn wurde im Juli 1968 von der zuständigen Säuglingsfürsorgerin aus dem Haushalt der Kindesmutter Irene Höer geholt. Angebl. Grund: grobe Vernachlässigung / Gefahr für das Kind).
Ich selbst saß wegen § 249 StGB der DDR von Januar 1969 bis Januar 1971 in Haft, mit anschließender 3jähriger Sperre für Berlin. Aus dem gleichen Grund saß ich noch einmal von 1973 bis 1975, sowie 1977 bis 1979 in Haft.
1975 traf ich die Kindesmutter in Berlin und diese sagte damals aus, dass plötzlich die Stasi bei ihr war und sie bedrohte „entweder Freigabe zur Adoption oder Haftandrohung und dann würde sie eh den Sohn verloren“. Aus Angst vor der Haft unterschrieb sie die Adoptionsfreigabe.
Die Adoption lief damals über Kamenz. Dort versuchte man mir 2006 auch zu helfen. Mein Brief wurde an meinen Sohn weitergeleitet.Doch laut Aussagen der Adoptionsvermittlungsstelle erschienen die Adoptiveltern ganz empört, weil man ihnen wohl damals gesagt hätte, dass wir als Eltern angeblich verstorben wären, was aber nicht stimmte. Laut Aussagen des JA verbittet sich der Sohn weitere Briefe durch mich.
Ich verstehe nur nicht, wenn mein Brief an meinen Sohn ging, wieso plötzlich die Adoptiveltern beim Amt auftauchten. Kam mein Brief bei ihnen, anstatt bei meinem Sohn an?
Mein Sohn war August 2006 immerhin schon 38 Jahre alt.
Kai Preuße / Spaerke (Spärke) geb. Juni 1974 in Berlin-Friedrichshain
ID: 1357
Datum: 25.05.2010
Chiffre: 201005-0016-PSD
E-Mail Chiffre
gesucht wird Halbbruder: Kai Preuße / Spaerke (Spärke) geb. Juni 1974 in Berlin-Friedrichshain
durch Halbschwester: Katrin Goeschel geb. Thalheim am 17.07.1976 in Berlin
Kommentar: Verdacht auf Zwangsadoption
Hinweise habe ich nur soviel über meine Mutter Barbara Annemarie Evelin Spaerke, dass sie für 1 Jahr im Gefängnis gewesen war und ihr daraufhin ihren Sohn bzw. meinem Halbbruder zur Adoption freigeben musste, obwohl sie es nicht wollte. Es wäre noch zu erwähnen, dass meine Mutter zu dem Zeitpunkt entweder mit dem Nachnamen Spaerke oder Preuße hieß.
Wir, meine Geschwister und unsere Mutti, suchen dich schon so lange. Wenn du magst, dann melde dich bitte bei uns.
René Scheunemann geb. am 10.08.1969 in Berlin
ID: 1352
Datum: 18.05.2010
Chiffre: 201005-0014-PSD
E-Mail Chiffre
gesucht wird: René Scheunemann geb. am 10.08.1969 in Berlin
durch leibl. Schwester: Daniela Lehmanngeb. Scheunemann am 21.11.1967 in Berlin
Kommentar: Verdacht auf Zwangsadoption
Wir wissen, dass er kurzzeitig nach seiner Geburt im Kinderheim in Berlin-Baumschulenweg war. Unsere Mutter Regina Hannelore Renate Scheunemann wurde bereits während der Schwangerschaft psychisch bearbeitet, in dem Sinne: „Wie wollen sie das denn mit 2 Kindern und arbeiten gehen schaffen?" Irgendwann gab meine Mutter nach und so wurde abgesprochen, dass das Neugeborene gleich nach der Adoption weggenommen werden würde. Mein Bruder hatte aber einen anderen Plan, so dass er zu früh als Sturzgeburt zuhause auf die Welt kam. Dadurch hatte unsere Mutter die Möglichkeit, ihren kleinen Jungen in den Armen halten zu können. Dennoch musste meine Mutter später bei der damaligen Jugenhilfe erscheinen und dort wurde ein Übergabetermin abgesprochen, welcher dann auch eingehalten wurde. Der Grund: Die Adoptiveltern exitierten bereits während der Schwangerschaft.
Die Adoption erfolgte schon nach 4 Monaten, Anfang Dezember 1969 über Hoyerswerda. Mein Bruder erhielt einen zweiten Vornamen, den wir jedoch nicht wissen und lebte von da an in Hoyerswerda.
Obwohl mein Bruder mit 4 Monaten adoptiert wurde, bekam unsere Mutter über all die ganzen Jahre Briefe nach Hause, wo sie aufgefordert wurde, ihren Sohn René da oder dort hin zu bringen. Am merkwürdigsten war die Vorladung zur Verdienstmusterung.
Wie kann es sein, dass ein Kind adoptiert wurde und unsere Mutter dennoch Post bekam, (obwohl wir selbst einige Male umgezogen waren und unsere Anschrift jedes Mal anders war) als wenn René bei uns daheim leben würde?
Ich habe schon vieles probiert, um meinen Bruder zu finden. Doch immer wieder werden einem Steine in den Weg gelegt. Das Jugendamt in Hoyerswerda versuchte mir zu helfen. Leider brach das alles wieder ab, da die Adoptiveltern über meine Suche sehr erbost war. Ich verstehe das nicht, denn immerhin ist mein Bruder kein Kleinkind mehr, sondern ein erwachsener Mann von über 40 Jahren. Später kam die Mitteilung, dass mein Bruder keinen Kontakt zu uns haben will. Ob das stimmt, können wir leider aufgrund der Umstände nicht genau sagen. Ich verstehe nicht, wieso sich das Jugendamt an die A-Eltern wandte, statt sich an den Adoptierten zu wenden und ihn direkt zu fragen.
Ebenso versuchte ein Fernseh-Team mir bei der Suche zu helfen. Wir haben viele Monate eng zusammen gearbeitet und von heute auf morgen brach der Kontakt, ohne Angaben von Gründen, ab. Als ich den Redakteur direkt ansprach, bekam ich nur lapidare Ausreden.
All das vermittelt einem einen komischen Beigeschmack.
Michele Muggelberg geb. 14.05.1988 in Berlin-Mitte
ID: 1334
Datum: 27.04.2010
Chiffre: 201004-0024-PSD
E-Mail Chiffre
gesucht wird leibl. Sohn: Michele Muggelberg geb. 14.05.1988 in Berlin-Mitte
durch Mutter: Irina Muggelberg, geb. am 17.03.1969 in Berlin
Kommentar: Verdacht auf Zwangsadoption
Ich suche meinen Sohn, welchen in Berlin in der Charité entbunden habe.
Michaela Damerau, geb. am 15.02.1972 o. 15.03.1972 in Berlin
ID: 1283
Datum: 10.03.2010
Chiffre: 201003-0007-PSD
E-Mail Chiffre
gesucht wird leibl. Schwester: Michaela Damerau, geb. am 15.02.1972 o. 15.03.1972 in Berlin
durch leibl. Schwester: Christiane Kolberg, geb. Damerau am 01.05.1985 in Templin
Kommentar: Verdacht auf Zwangsadoption
Michaela wurde, wie ich, ohne Zustimmung der Mutter zur Adoption gegeben. Daher ist der Verdacht einer Zwangsadoption sehr groß, zumal der Kindesvater bei der Stasi gewesen sein soll.
Karin Rachowe geb. Püschl 1953 in Annaberg Buchholz
ID: 1168
Datum: 05.11.2009
Chiffre: 200911-0005-PSD
E-Mail Chiffre
gesucht wird leibl. Mutter: Karin Rachowe geb. Püschl 1953 in Annaberg Buchholz
durch leibl. Tochter: Diana Petzold geb. Rachowe am 01.03.1980 in Berlin-Mitte
Kommentar: Verdacht auf Zwangsadoption
Ich suche meine leibliche Mutter.
Raderoj Radenkovic geb. am 13.12.1930 in Belgrad (?)
ID: 994
Datum: 19.06.2009
Chiffre: 200906-0016-PSD
E-Mail Chiffre
gesucht wird leibl.Vater: Raderoj Radenkovic geb. am 13.12.1930 in Belgrad (?)
durch Tochter: Sabina Ludwig geb. als Jaqueline Elena Krobath. am 04.12.1974 in Berlin Pankow
Kommentar: Ich suche meinen leiblichen Vater. Es war eine Zwangadoption aus polit. Gründen. Mein Vater war Botschaftsattache´ an der jugoslawischen Botschaft in der DDR.
Anna Christine Berger geb. Finnethal in Oberhausen
ID: 965
Datum: 15.05.2009
Chiffre: 200905-0007-PSD
E-Mail Chiffre
gesucht wird leibliche Mutter: Anna Christine Berger geb. Finnethal in Oberhausen
durch Sohn: Dirk Habermann, geb. als Berger am 27.05.1967 in Berlin-Mitte
Kommentar: Ich suche meine leibliche Mutter. Urkunde Standesamt Oberhausen 898/53
Verdacht auf Zwangsadoption besteht.
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