Zwangsadoption in der DDR - Frankfurt (Oder)

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Kai Hirsch, geb. 07.08.1981 in Frankfurt/Oder


ID: 1980
Datum: 22.04.2013
Chiffre: 201304-0011-PSD


E-Mail Chiffre



gesucht wird Sohn: Kai Hirsch, geb. 07.08.1981 in Frankfurt/Oder


durch Mutter: Sabine Hirsch, geb. 04.01.1962 in Berlin


Kommentar:


Ich suche meinen Sohn. Leider habe ich keine Informationen über ihn, da mit das Kind schon im Krankenhaus weggenommen wurde.

D. L.


ID: 1865
Datum: 14.08.2012
Chiffre: 201208-0004-PSD


E-Mail Chiffre



gesucht wird leibl. Sohn:

durch leibl. Mutter:

Kommentar:

Die Suchanzeige wurde auf Wunsch gelöscht.

Claudia Engelmann geb. am 30.06.1989 in Strausberg


ID: 1785
Datum: 05.03.2012
Chiffre: 201203-0008-PSD


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gesucht wird leibl. Tochter: Claudia Engelmann geb. am 30.06.1989 in Strausberg

durch leibl. Mutter: Ute Engelmann geb. am 10.10.1965 in Stralsund

Kommentar: Zwangsadoption

Ich suche meine Tochter. Claudia wurde Wirkung am 11.10.1989 an Kindes Statt übergeben und zwar von Frau N..

Yvonne Fräde, geb. am 01.11.1979 in Strausberg


ID: 1663
Datum: 26.08.2011
Chiffre: 201108-0016-PSD


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gesucht wird Schwester: Yvonne Fräde, geb. am 01.11.1979 in Strausberg

durch Schwester: Nicole Riedel geb. Pohl am 31.05.1984 in Strausberg

Kommentar: Zwangsadoption

Yvonne wurde mit ca. 9 Monaten von unserer Mutter Monika Fräde (geb. Pohl) vom Jugendamt Neuenhagen (Mitarbeiterin Fr. R. und Fr. L.) entzogen.

Unsere Mutter hat keine Zustimmung zur Adoption gegeben. Yvonne wurde dann ins Säuglingsheim Buckow gebracht und ab da an verliert sich ihre Spur!

Franco Jindra, geb. am 30.06.1984 in Frankfurt Oder


ID: 1634
Datum: 17.07.2011
Chiffre: 201107-0025-PSD


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gesucht wird leibl. Sohn: Franco Jindra, geb. am 30.06.1984 in Frankfurt Oder

durch leibl. Vater: Burkhard Russow geb. am 20.11.1962 in Frankfurt Oder

Kommentar:

Kurz zur Geschichte:

Seine Mutter Ramona Jindra und ich waren nicht verheiratet. Leider war sie nicht in der Lage sich um unseren Sohn zu kümmern, vernachlässigte ihn und somit nahm ich ihn bei mir auf.

Es war schon alles geregelt, dass er für immer bei mir wohnen kann. Nach 6 Monaten bekam ich plötzlich vom Jugendamt einen Brief, in dem man mir mitteilte, dass ich meinen Sohn unverzüglich nach Wandlitz ins Kinderheim bringen sollte.

Die Mutter würde eh den Sohn nicht mehr zurückbekommen (sie ging damals keiner Arbeit nach) und somit müsste unser Sohn ein Heimkind bleiben bzw. sie soll ihn angeblich zur Adoption frei gegeben haben, weil sie keine Chance hätte. Da wir nicht verheiratet waren, wurde ich nicht gefragt.

Als ich meinen Sohn im Kinderheim abgab und auch seinen Koffer mit seiner Kleidung, wurde mir gesagt, dass man diese nicht benötigt, da die Kinder alle Einheitssachen bekämen. Als die Heimerzieherin sich die Sachen dennoch anschaute, wunderte sie sich auch, warum der Junge überhaupt abgegeben werden musste.

Klaus Peter Benz, geb. am 23.07.1984 in Schwedt


ID: 1604
Datum: 04.07.2011
Chiffre: 201107-0002-PSD


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gesucht wird leibl. Neffe: Klaus Peter Benz, geb. am 23.07.1984 in Schwedt

durch leibl. Tante: Anke Boche geb. Benz am 18.01.1967 in Angermünde

Kommentar:

Ich suche meinen Neffen. Mein Bruder Ralf Benz arbeitete zu DDR-Zeiten für eine Molkereifirma als Kraftfahrer im Ausland. Seine damalige Frau war mit ihren zwei Kindern überfordert. Meine Eltern schauten regelmäßig bei ihr vorbei und mussten mit ansehen, dass sie ihren kleinen Sohn Klaus-Peter sehr vernachlässigte und auch den Haushalt.

Zum Wohle des Kindes informierten meine Eltern das Jugendamt in Angermünde und hofften auf Hilfe. Das Jugendamt meldete sich an und kam bei meinen Eltern vorbei, wo sich an diesem Tage auch der kleine Klaus-Peter befand. Er wurde von den Mitarbeitern mitgenommen. Angeblich nur für Untersuchungen. Leider haben wir ihn nie wieder gesehen, er wurde zwangsadoptiert.

Für meinen Bruder war das damals ein sehr schmerzlicher Verlust, weil er ihn selten gesehen hat - aus Arbeitsgründen und auch beim anstehenden Termin nicht in der DDR war.

Ich selber hatte damals auch eine kleine Tochter und konnte mich nicht um den Sohn meines Bruders kümmern, was mir bis heute sehr leid tut. Mein Bruder hat all die Jahre sehr unter dem Verlust gelitten. Leider ist er vor sieben Jahren tödlich verunglückt.

Im Interesse meines Bruders suche ich meinen Neffen, um ihm vieles erklären zu können. Allerdings war das Kind zum damaligen Zeitpunkt erst zwischen 6 und 8 Monaten alt.

Mit seiner großen Schwester habe ich bereits Kontakt, aber sie war damals noch zu klein und weiß von ihrem Bruder gar nichts.

Die Daten der Eltern:

Vater: Ralf Benz geb. am 12.08.1961
Mutter: Petra Benz geb. Wiebelitz geb. am 05.05.1964

Rene Wegner geb. am 20.11.1974 in Bad Freienwalde Fritzen


ID: 1598
Datum: 27.06.2011
Chiffre: 201106-0012/1-PSD


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gesucht wird leibl. Sohn: Rene Wegner geb. am 20.11.1974 in Bad Freienwalde Fritzen

durch leibl. Mutter: Monika Wegner geb. am 14.08.1955 in Berlin Köpenick

Kommentar:

Ich suche meinen leiblichen Sohn. 1977 nahm man mir meine Kinder (auch meine Tochter Alida), weil ich sie angeblich nicht im sozialistischen Sinne erziehen könne.

Ich hatte immer sehr große Angst vor diesem Schritt, den ich jetzt gehe. Aber ich will, dass meine Kinder die Wahrheit und vieles mehr erfahren.

Doren Pietack geb. am 24. - 27.07.1977 in Frankfurt / Oder


ID: 1434
Datum: 10.09.2010
Chiffre: 201009-0002-PSD


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gesucht wird leibl. Tochter: Doren Pietack geb. am 24. - 27.07.1977 in Frankfurt / Oder

durch leibl. leibl. Mutter: Sieglinde Paul geb. Pietack am 18.05.190 in Frankfurt / Oder

Kommentar:

Ich suche meine leibliche Tochter Doren Pietack. Der Geburstag kann sich um einige Tage verschoben haben,1977 in Frankfurt (Oder). Sie wurde von meiner Tante Frau Ursula P. einfach abgeholt (dies konnte ich meiner Stasi-Akte nachlesen). Ich habe das erst später erfahren, da ich nicht Zuhause war und meine Tochter in den Händen meiner Mutter Margarete P. gegeben hatte. Damals wohnte ich mit Doren und meiner Mutter in einem Haushalt.

Ich bin dann ins Gefängnis gekommen wegen Rebublikflucht. Ich weiß nur, dass meine Tochter nach Schwed Gartz ins Heim gekommen ist. Wer meine Tochter kennt oder weiß wo sie wohnt, der melde sich bei mir. Ein Bild habe ich leider nicht. Sie war nur 1 Jahr und 2 Monate bei mir.

Ich habe meine Tochter gesucht, sehr lange ohne Erfolg. Das Jugendamt sagte zu mir, meine Tochter hätte gesagt sie möchte mit mir nicht in Kontakt treten, was ich nie geglaubt habe. Ebenfalls bekam ich die Information, dass Doren verheiratet sei und bereits 2 Kinder hätte. Wenn Du das lesen solltest, bitte Doren melde dich ich. Ich habe dich nie vergessen und ich möchte dir erzählen was damals wirklich war. Bitte melde dich bei mir.

David Schulz geb. am 17.12.1986 in Bad Saarow - Pieskow


ID: 1163


Datum: 02.11.2009
Chiffre: 200911-0001-PSD


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gesucht wird leibl. Sohn: David Schulz geb. am 17.12.1986 in Bad Saarow - Pieskow

durch leibl. Mutter: Monika Schöfbeck geb. Schulz am 15.07.1969 in Wriezen

Kommentar: Zwangsadoption

Mit 17 konnte ich leider noch nichts alleine entscheiden. Mein Sohn wurde mit einem Jahr adoptiert.

Frank Liska und Michael Liska geb. am 17.12.1973 in Rüdersdorf /b. Berlin


ID: 1061
Datum: 29.08.2009
Chiffre: 200908-0026-PSD
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gesucht werden leibl. Zwillinge: Frank Liska und Michael Liska geb. am 17.12.1973 in Rüdersdorf /b. Berlin

durch leibl. Mutter: Kersten Körten geb. Liska am 15.03.1957 in Schönebeck/Elbe



Kommentar:

Unter dem Zwang, auch noch meine anderen Kinder zu verlieren, wurde ich gezwungen meine Zwillinge adoptieren zu lassen.Was ist aus ihnen geworden? Das Jugendamt in Fürstenwalde (Fr.H.) hat sich seit 2 Jahren unter dem Vorwand des Jugendschutzes nicht mehr gemeldet. Wer kann helfen? BITTE

Hallo
Weiss gar nicht wie ich anfangen (bin aufgeregt/zittere)soll. Mein Mann (Brummi)hatte die Idee im Internet nach meinen Zwillingen Frank und Michael geb.Liska zu suchen, aber irgendwie hab ich doch Angst vor dem was kommen könnte.
1973 kamen Frank und Michael in Rüdersdorf/Berlin Kreis Fürstenwalde zur Welt (Geburtsurkunden Nr.:648/1973 und 649/1973).
Damals war ich 16 Jahre alt und unerfahren/naiv im Umgang mit dem Regime der ehem. DDR.
Unter dem Zwang (ich war erneut schwanger Daniel 16.06.1975) mir alle weiteren Kinder weg zu nehmen (wg.der angebl.häuslichen Umstände) willigte ich einer Adoption zu. Welche Wahl hatte ich denn schon?
Die Zwillinge kamen laut meinen Informationen zu einem Arzt-Ehepaar welches sich aber während die Adoption lief, trennte.
Eine Akteneinsicht bei der Gauck-Behörde verlief negativ, da angeblich keine Akte vorhanden sein sollte.
Auch eine Suche nach der damaligen JA-Angestellten Fr. W. brachte mich nicht weiter.
Die letzten Informationen bekam ich vor ca.2 Jahren von der Frau H. (JA-Fürstenwalde), welche mich bat einen Brief zu schreiben an eben Frank und Michael, da Sie Kontakt hätte.
Seit dem nichts mehr...
Ich hänge in der Luft und bin hin und hergerissen zwischen tiefem Hass/Sehnsucht und verlangen nach einer Antwort.
Aber tue ich auch das richtige....nicht so wie damals????
Liebe Grüsse von Kersten
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