Zwangsadoption in der DDR - Frankfurt (Oder)

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David Schulz geb. am 17.12.1986 in Bad Saarow - Pieskow


ID: 1163


Datum: 02.11.2009
Chiffre: 200911-0001-PSD


E-Mail Chiffre



gesucht wird leibl. Sohn: David Schulz geb. am 17.12.1986 in Bad Saarow - Pieskow

durch leibl. Mutter: Monika Schöfbeck geb. Schulz am 15.07.1969 in Wriezen

Kommentar: Zwangsadoption

Mit 17 konnte ich leider noch nichts alleine entscheiden. Mein Sohn wurde mit einem Jahr adoptiert.

Frank Liska und Michael Liska geb. am 17.12.1973 in Rüdersdorf /b. Berlin


ID: 1061
Datum: 29.08.2009
Chiffre: 200908-0026-PSD
E-Mail Chiffre

gesucht werden leibl. Zwillinge: Frank Liska und Michael Liska geb. am 17.12.1973 in Rüdersdorf /b. Berlin

durch leibl. Mutter: Kersten Körten geb. Liska am 15.03.1957 in Schönebeck/Elbe



Kommentar:

Unter dem Zwang, auch noch meine anderen Kinder zu verlieren, wurde ich gezwungen meine Zwillinge adoptieren zu lassen.Was ist aus ihnen geworden? Das Jugendamt in Fürstenwalde (Fr.H.) hat sich seit 2 Jahren unter dem Vorwand des Jugendschutzes nicht mehr gemeldet. Wer kann helfen? BITTE

Hallo
Weiss gar nicht wie ich anfangen (bin aufgeregt/zittere)soll. Mein Mann (Brummi)hatte die Idee im Internet nach meinen Zwillingen Frank und Michael geb.Liska zu suchen, aber irgendwie hab ich doch Angst vor dem was kommen könnte.
1973 kamen Frank und Michael in Rüdersdorf/Berlin Kreis Fürstenwalde zur Welt (Geburtsurkunden Nr.:648/1973 und 649/1973).
Damals war ich 16 Jahre alt und unerfahren/naiv im Umgang mit dem Regime der ehem. DDR.
Unter dem Zwang (ich war erneut schwanger Daniel 16.06.1975) mir alle weiteren Kinder weg zu nehmen (wg.der angebl.häuslichen Umstände) willigte ich einer Adoption zu. Welche Wahl hatte ich denn schon?
Die Zwillinge kamen laut meinen Informationen zu einem Arzt-Ehepaar welches sich aber während die Adoption lief, trennte.
Eine Akteneinsicht bei der Gauck-Behörde verlief negativ, da angeblich keine Akte vorhanden sein sollte.
Auch eine Suche nach der damaligen JA-Angestellten Fr. W. brachte mich nicht weiter.
Die letzten Informationen bekam ich vor ca.2 Jahren von der Frau H. (JA-Fürstenwalde), welche mich bat einen Brief zu schreiben an eben Frank und Michael, da Sie Kontakt hätte.
Seit dem nichts mehr...
Ich hänge in der Luft und bin hin und hergerissen zwischen tiefem Hass/Sehnsucht und verlangen nach einer Antwort.
Aber tue ich auch das richtige....nicht so wie damals????
Liebe Grüsse von Kersten

Rene Langner geb. 1972/1973 in Rüdersdorf bei Berlin


ID: 932
Datum: 12.04.2009
Chiffre: 200904-0003-ZK
E-Mail Chiffre


 
gesucht wird leiblicher Bruder: Rene Langner geb. 1972/1973 in Rüdersdorf bei Berlin
 
durch Schwester: Ilona Csapo geb. Langner am 09.04.1962 in Woltersdorf
 
Kommentar: Es war eine Zwangsadoption. Rene hatte damals ein Blutschwämmchen auf dem Kopf.

Torsten Schlepps, geb. in Frankfurt / Oder


ID: 874
Datum: 10.03.2009
Chiffre: 200903-0008/2-ZK
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gesucht wird leibl. Sohn: Torsten Schlepps, geb. am 06.10.1983 in Frankfurt / Oder

durch leibl. Mutter: Annegret Wiener geb. Meyer, damals verh. Schlepps am 28.05.1959 in Liebenwalde

 
Kommentar: Verdacht auf Zwangsadoption
 
Ich wurde durch das Jugendamt zu einer Unterschrift gezwungen, um sie für die Adoption frei zu geben. Den Familiennamen haben alle Kinder nicht behalten dürfen. Ich weiß nur von Sandra, dass sie nach Bad-Saarow gekommen ist, da sie dort schon Pflegeeltern bekommen hatte. Von den anderen beiden Kindern weiß ich nicht, wo sie hingekommen sind.
 



Mein 1. Mann ging damals nicht arbeiten und ich bin zwar damals arbeiten gegangen, aber irgendwie bin ich in seinen Einfluss rein gerutscht.
 
Ich habe die Kinder früh in die Einrichtung gebracht und als ich sie wieder abholen wollte, standen sie schon in der Tür und sagten zu mir, dass ich als Mutter nicht mehr würdig sei.
 
 
Daraufhin beschimpfte ich sie alte rote Socken und das sie nichts anderes machen können, als einem die Kinder wegzunehmen. Anschließend wurde ich bestraft zwecks Beleidigung und Verleugnung und ich soll angeblich die Kinder vernachlässigt haben, sie würden angeblich bei mir verhungern und sie hätten keine ordentlichen Sachen (das ALLES stimmte aber nicht!!). Mir wurde 1,5 Jahre Strafe angedroht, aber meine Anwältin konnte die Haftstrafe auf 1 Jahr reduzieren.
 
Von meiner Seite gibt es noch 3 Kinder aus meiner 2. Ehe, die nach euch geboren wurden und bei mir aufwuchsen.
 
Der leibliche Vater lebt aber nicht mehr. Die Kinder haben aber noch 7 Halbgeschwister väterlicherseits.
 
Ich habe immer an meine Kinder gedacht. Eure Geschwister und ich würden euch endlich gerne kennen lernen. Bitte meldet euch, wenn ihr das hier lest.
Siehe auch Suche nach den anderen Kindern: Hans Jürgen Meyer später Schlepps und Sandra Schlepps.
 Bild wird mit freundlicher Genehmigung veröffentlicht.

annegret-wiener-geb-meyer.jpg


Sandra Schlepps, geb. in Frankfurt / Oder


ID: 872
Datum: 10.03.2009
Chiffre: 200903-0008/1-ZK
E-Mail Chiffre

gesucht wird leibl. Tochter: Sandra Schlepps, geb. in Frankfurt / Oder

durch leibl. Mutter: Annegret Wiener geb. Meyer, damals verh. Schlepps am 28.05.1959 in Liebenwalde

 
Kommentar: Verdacht auf Zwangsadoption
 
Ich wurde durch das Jugendamt zu einer Unterschrift gezwungen, um sie für die Adoption frei zu geben. Den Familiennamen haben alle Kinder nicht behalten dürfen. Ich weiß nur von Sandra, dass sie nach Bad-Saarow gekommen ist, da sie dort schon Pflegeeltern bekommen hatte. Von den anderen beiden Kindern weiß ich nicht, wo sie hingekommen sind.
 



Mein 1. Mann ging damals nicht arbeiten und ich bin zwar damals arbeiten gegangen, aber irgendwie bin ich in seinen Einfluss rein gerutscht.
 
Ich habe die Kinder früh in die Einrichtung gebracht und als ich sie wieder abholen wollte, standen sie schon in der Tür und sagten zu mir, dass ich als Mutter nicht mehr würdig sei.
 
 
Daraufhin beschimpfte ich sie alte rote Socken und das sie nichts anderes machen können, als einem die Kinder wegzunehmen. Anschließend wurde ich bestraft zwecks Beleidigung und Verleugnung und ich soll angeblich die Kinder vernachlässigt haben, sie würden angeblich bei mir verhungern und sie hätten keine ordentlichen Sachen (das ALLES stimmte aber nicht!!). Mir wurde 1,5 Jahre Strafe angedroht, aber meine Anwältin konnte die Haftstrafe auf 1 Jahr reduzieren.
 
Von meiner Seite gibt es noch 3 Kinder aus meiner 2. Ehe, die nach euch geboren wurden und bei mir aufwuchsen.
 
Der leibliche Vater lebt aber nicht mehr. Die Kinder haben aber noch 7 Halbgeschwister väterlicherseits.
 
Ich habe immer an meine Kinder gedacht. Eure Geschwister und ich würden euch endlich gerne kennen lernen. Bitte meldet euch, wenn ihr das hier lest.
Siehe auch Suche nach den anderen Kindern: Hans Jürgen Meyer später Schlepps und Torsten Schlepps.
Bild wird mit freundlicher Genehmigung veröffentlicht.

annegret-wiener-geb-meyer.jpg


Hans Jürgen Meyer später Schlepps, geb. in Frankfurt / Oder


ID: 870
Datum: 10.03.2009
Chiffre: 200903-0008-ZK
E-Mail Chiffre

gesucht wird leibl. Sohn: Hans Jürgen Meyer später Schlepps, geb. in Frankfurt / Oder

durch leibl. Mutter: Annegret Wiener geb. Meyer, damals verh. Schlepps am 28.05.1959 in Liebenwalde

 
Kommentar: Verdacht auf Zwangsadoption
 
Ich wurde durch das Jugendamt zu einer Unterschrift gezwungen, um sie für die Adoption frei zu geben. Den Familiennamen haben alle Kinder nicht behalten dürfen. Ich weiß nur von Sandra, dass sie nach Bad-Saarow gekommen ist, da sie dort schon Pflegeeltern bekommen hatte. Von den anderen beiden Kindern weiß ich nicht, wo sie hingekommen sind.
 



Mein 1. Mann ging damals nicht arbeiten und ich bin zwar damals arbeiten gegangen, aber irgendwie bin ich in seinen Einfluss rein gerutscht.
 
Ich habe die Kinder früh in die Einrichtung gebracht und als ich sie wieder abholen wollte, standen sie schon in der Tür und sagten zu mir, dass ich als Mutter nicht mehr würdig sei.
 
 
Daraufhin beschimpfte ich sie alte rote Socken und das sie nichts anderes machen können, als einem die Kinder wegzunehmen. Anschließend wurde ich bestraft zwecks Beleidigung und Verleugnung und ich soll angeblich die Kinder vernachlässigt haben, sie würden angeblich bei mir verhungern und sie hätten keine ordentlichen Sachen (das ALLES stimmte aber nicht!!). Mir wurde 1,5 Jahre Strafe angedroht, aber meine Anwältin konnte die Haftstrafe auf 1 Jahr reduzieren.
 
Von meiner Seite gibt es noch 3 Kinder aus meiner 2. Ehe, die nach euch geboren wurden und bei mir aufwuchsen.
 
Der leibliche Vater lebt aber nicht mehr. Die Kinder haben aber noch 7 Halbgeschwister väterlicherseits.
 
Ich habe immer an meine Kinder gedacht. Eure Geschwister und ich würden euch endlich gerne kennen lernen. Bitte meldet euch, wenn ihr das hier lest.
Siehe auch Suche nach den anderen Kindern: Sandra Schlepps und Torsten Schlepps.
Bild wird mit freundlicher Genehmigung veröffentlicht.

annegret-wiener-geb-meyer.jpg


Ralf Dieter Lägert


ID: 751
Datum: 21.01.2009
Chiffre: 200901-0030-PSD

E-Mail Chiffre

gesucht wird leibl. Vater: Ralf Dieter Lägert (Geb. Datum- und Ort unb.)

durch leibl. Sohn: Bastain Sobetzki geb. als Michael Knobel am 15.05.1981 in Bad Saarow

 

Kommentar: Ich suche meinen leiblichen Vater. Verdacht auf Zwangsadoption besteht. Meine Mutter war zu meiner Geburt 16 Jahre alt.

Robert König, geb. am 03.03.1989 in Rüdersdorf


ID: 700
Datum 28.08.2008
Chiffre: 200808-0017/1-ZK
E-Mail Chiffre

gesucht wird leibl. Sohn: Robert König, geb. am 03.03.1989 in Rüdersdorf
durch leibl. Mutter: Sabine Geleschus, geb. König am 24.07.1962 in Rüdersdorf


Kommentar: Ich war 17 als ich mich mit einer Frau geprügelt habe, da sie sehr stark meine Familie beleidigt hatte. Die Verhandlungen wurden allerdings so lange verschoben bis ich 18 wurde. Dort wurde ich dann zu einem Jahr Haft verurteilt. Meine Eltern haben über einen Anwalt frühzeitige Entlassung beantragt. Diese wurde genehmigt, so dass mir 2 Monate erspart blieben. Dafür bekam ich aber ca. 2,5 Jahre Bewährung, dazu musste ich mich mtl. einmal bei der Abteilung Inneres melden, sowie eine Sperre für Berlin (d.h. Kreis Fürstenwalde durfte ich nicht verlassen). Die haben sich das immer so gedreht wie sie es brauchten.

Ich habe die Bewährungsauflagen selbstverständlich nicht eingehalten und damit hatte ich die Rückfahrtskarte gebucht. In der U-Haft wurde dann festgestellt, dass ich schwanger bin. Dann war ich noch eine Weile dort und etwas später wurde ich bis zur Entbindung frei gelassen. Mein Sohn wurde mir gleich nach der Geburt weggenommen und nach den 6 Wöchnerinnenwochen musste ich die Haft fortsetzen. Dann war ich 1 Jahr und 3 Monate in Haft. Meine Mutti wollte Martin während meiner Haftzeit aufnehmen, aber dies wurde ihr mit fadenscheinigen Ausreden verwehrt (sie ist Diabetikerin). Im nach hinein haben wir heraus bekommen, dass mein Sohn schon lange "gebucht" war. Dies habe ich durch eine Schwester im KH erfahren, da die neuen Eltern nämlich schon im KH waren und meinen Sohn besuchten. Mir wurde damals aber gesagt, dass der Junge ins Säuglingsheim in Bad Saarow gekommen wäre. Ich bekam auch keine Auskünfte mehr, da ein Aussagenverbot ausgehängt wurde, zwecks Sorgerechtsverfahren.

Durch den Staat wurde mir das Sorgerecht aberkannt. Ich wurde weder zu einer Verhandlung eingeladen, noch sonstiges. In der Haft bekam ich dann nur die Mitteilung, dass mir das Sorgerecht aberkannt wurde. Selbst das Bild von Steffen, es war das Einzigste was ich von ihm hatte, wurde mir in der Haft weggenommen und ich bekam es auch nie wieder. Auch habe ich eine Geburtsurkunde von meinem Sohn erhalten.

Nach der Haftentlassung musste ich mich einmal in der Woche immer bei ABV (Polizei) melden. Ich durfte nach 22 Uhr keinen Besuch mehr bei mir empfangen. Ansonsten hätte ich meinen Besuch immer anmelden müssen. Ob dies genehmigt wird, lag natürlich immer im Auge des ABV-ers bzw. wie ich mich in seinem Sinne verhielt.
All diese Spielchen spielte ich aber nach kurzer Zeit nicht mehr mit.
Ich lernte dann einen neuen Mann kennen, wohnte auch mit ihm zusammen. Er selbst arbeitete in Berlin. Ich selber habe meine Ausbildung in der Haft gemacht und konnte trotzdem nicht in meinem erlernten Beruf arbeiten, sondern musste die Arbeit nehmen, die man mir vorgab. Da mein Freund sehr gut verdiente, ging ich nicht mehr auf diese ungeliebte Arbeit. Das war dann Grund genug für die Behörden in der DDR mich mit dem Gummi-Paragraphen 249 StGB der DDR zu verurteilen. Man schreckte nicht einmal davor zurück, meine vorhandene Beziehung als Prostitution zu sehen. Dank der Aussagen meines Freundes und meines Vaters wurde aber die Vorwurf zurück beim Gericht gezogen. Leider wurde ich dennoch zu 1 Jahr Haft verurteilt.
In der U-Haft stellte man erneut eine Schwangerschaft fest, so dass ich wieder bis der nach der Entbindung erst einmal wieder frei gelassen wurde. Gleiche Situation, gleiches Spiel. Nach der Geburt wurde mir wieder mein Junge weggenommen. Der Vater unseres Sohnes wollte den Jungen zu sich nehmen, aber dies wurde ihm verwehrt, da wir nicht verheiratet waren. Somit wurde mir auch mein 2. Junge durch die Behörden der DDR aberkannt und zur Adoption frei gegeben. Der einzigste Unterschied war, dass ich dieses Mal zur Verhandlung (Herbst 1989) gebracht wurde. Durch die Wende kam die Amnestie und ich somit wieder frei. Doch meinen Sohn habe ich verloren.

Beide Jungen sollen nach Bad Saarow gekommen sein, wo ein oder beide Elternteile Lehrer sein sollen. Die Kinder sollen angeblich wissen, dass sie adoptiert sind und man soll ihnen Lügen aufgetischt haben, dass ich sie angeblich vernachlässigt hätte. Alleine der Umstand, dass meine Kinder mir gleich nach der Geburt weggenommen worden sind, schließt doch schon aus, dass die Kinder jemals bei mir waren und somit eine Vernachlässigung totaler Quatsch sind.

Bei Behörden kam ich leider bisher nicht weiter.

Siehe auch Suche nach anderen Sohn:
Martin König


Jerome Kaiser geb. am 08.05.1988 in Bad Saarow-Pieskow


ID: 658
Datum 12.01.2009
Chiffre: 200901-0008-ZK

E-Mail Chiffre


gesucht wird leibl. Sohn: Jerome Kaiser geb. am 08.05.1988 in Bad Saarow-Pieskow
durch leibl. Mutter: Simone Kaiser am 01.11.1966 in Berlin
 
Kommentar:  Zwangsadoption.
Jerome lebte bei mir ein knappes halbes Jahr. Ich ging normal zur Mütterberatung, wo alles ok war. Eines Tages kam eine Frau L. vom Jugendamt Fürstenwalde zu mir nach Hause und nahm einfach meinen Sohn mit, ohne Begründung. Ich ging daraufhin umgehend  zum JA und fragte nach, was das soll. Doch man gab mir keine Antworten. Diese Frau kam noch einmal zu mir nach Hause und wollte die Geburtsurkunde von Jerome haben, welche ich ihr aber nicht heraus gab. Sie stellte daraufhin meine Wohnung auf dem Kopf, aber sie konnte sie nicht finden, da ich diese an meinem Körper trug. Der Vater von Jerome ist Wolfgang Kaufmann. Ich traf den Vater ein Jahr später und er erzählte mir, dass er Heimkosten für Jerome bezahlen musste. Daher gehe ich davon aus, dass mein Sohn erst einmal in einem Heim war.

Ich war ständig beim Jugendamt, beim Meldeamt, sogar bei der Polizei - doch niemand gab mir Antworten.
Ich hatte auch noch eine größere Tochter, aber an ihr hatten sie kein Interesse. Sie ist 1985 geboren.
Man trat an mich heran, dass ich die Adoptionsfreigabe unterschreiben soll. Es kam auch nie zu einem Gerichtsverfahren. Ich habe nie ein Schriftstück erhalten, ob Jerome adoptiert wurde oder nicht.
 
Lieber Jerome, wenn du das hier liest, dann melde dich bitte bei uns. Wir suchen dich schon so lange. Deine größere Schwester möchte, genauso wie ich, alles von dir wissen. Wie ist es dir ergangen? Was ist aus dir geworden? Auf jeder Familienfeier fehlst du besonders stark. Zu deinem Geburtstag zünden wir jedes Jahr eine Kerze für dich an. Wir vermissen dich.
Deine, dich immer liebende, Mutti und deine Schwester.

Angelika Haushalter geb. am 22.02.1950 in Bernau b. Berlin


ID: 587
Datum 20.12.2008
Chiffre: 200812-0007-ZK

E-Mail Chiffre


gesucht wird Halb-Schwester: Angelika Haushalter geb. am 22.02.1950 in Bernau b. Berlin
durch Halb-Bruder: Uwe Haushalter am 25.02.1955 in Berlin
 

Kommentar: Ich suche meine Halbschwester. Wir haben den gemeinsamen Vater. Deine Mutter ist Erna Haushalter, geb. Benthin. Unser Vater saß damals in Bautzen in Haft und hat seine Tochter leider nie zu Gesicht bekommen.

Laut deiner Mutter soll es eine Zwangsadoption gewesen sein, die über das Kinderheim in Eggersdorf /b. Straußberg lief.. Entsprechende Unterlagen können dies bestätigen.
 

Bitte melde dich.
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