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HEIDI MELLENTHIN

2009-12-23 01:21:00

LIEBE KATRIN UN FAM

VON GANZEN HERZEN MÖCHTE ICH DIR AUF DIESEM WEGE EINEN SCHÖNEN
4 ADVENT WÜNSCHEN: DIR EIN GANZ GROßES HERZLICHES DANKE ZU SAGEN FÜR DEINE GELEISTETE ARBEIT UND VORALLEM DIE INZWISCHEN ERZIEHLTEN ERFOLGE! EIN GROßES DANKE AUCH AN DEINE FAMILIE ;DIE DICH IN DIESER GUTEN SACHE SO TOLL UNTERSTÜTZEN !
VON GANZEN HERZEN WÜNSCHE ICH EUCH EIN FROHES FRIEDLICHES
SCHÖNES WEIHNACHTEN ; VIEL KRAFT UND STÄRKE FÜR DEINE WEITERE ARBEIT IM NEUEN JAHR 2010 !
MACHT SO ERFOLGREICH WEITER

MIT HERZLICHEN GRÜßEN
HEIDI MELLENTHIN


Manfred Kriegel

2009-12-23 01:20:27

Hallo, ich wünsche allen ein schönes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr 2010. Manfred Kriegel


ilona mayfarth

2009-10-13 11:23:00

Mein Respekt für das was Sie bisher geleistet haben und noch werden,
denn davon bin ich fest überzeugt.
Machen Sie weiter so - ich drücke Ihnen ganz fest die Daumen.


Henriette Confurius

2009-10-06 17:51:00

LIEBE KATRIN!
wie schön es war dich kennen zu lernen. und interessant.
du hast eine sehr gute Energie in dir und ich bewundere deine Kraft und Arbeit. Ich hoffe, dass wir uns irgendwann mal wieder begegnen und wünsche dir bis dahin alle Glück und Gute der Welt.
ganz herzlich
Henriette

Kommentar:
Liebe Henriette,
vielen Dank für deinen GB-Eintrag. Auch ich habe mich sehr gefreut, dich kennenlernen zu dürfen und ich kann dir nur sagen “dito”. Herzliche Grüße und hoffentlich, bis bald.
Katrin


Kathi Schäfer

2009-10-02 23:26:00

Liebe Frau Behr, ich habe den Film über Adoptionen in der DDR gesehen. Mich hat die Berichterstattung tief bewegt. Viele Erinnerungen sind in mir hoch gekommen - leider nicht so, wie Sie sich das vielleicht vorstellen. Ich habe 12 Jahre in einen Kinderheim in der DDR gearbeitet, und ich sehe noch heute die traurigen Augen vieler Kinder, die von Ihren Eltern, um Ihre eigenen Interessen wahrzunehmen, einfach bei Freundinnen, Großeltern und-ganz schlimm-zuhause alleine gelassen wurden.
Wir haben dann versucht, die Kinder, welche nicht verstehen konnten, dass Ihre Eltern sie alleine gelassen hatten, zu trösten und ihre Tränen zu trocknen. Ich, selber Mutter, kann so eine Vorgehensweise niemals verstehen. Und niemand hole jetzt den Verdacht hervor, ich sei sowieso nur eine Stasigenossin gewesen… Ich habe nicht erlebt, dass Kinder zwangsadoptiert wurden. Im Gegenteil, wir haben versucht, die Kinder zu den Großeltern oder anderen nahen Verwanden zu geben. Selbst Großeltern haben sich der Verantwortung oftmals entzogen.
Für mich sind Eltern, die ihre Kinder alleine lassen, nicht erziehungstüchtig, egal, welche Gründe man angibt, diese zurückgelassen zu haben. Wo zieht man da die Grenze? Ist dann eine Vernachlässigung aus irgend eim anderen Grund auch legitim? Wir haben halb verhungerte und verwahrloste Kinder aus Wohnungen geholt. Ich habe auch für die Jugendhilfe gearbeitet und habe es selber gesehen. Wie oft habe ich erlebt, wie sich unsere Kinder ein neues Zuhause gewünscht haben! Überlegen Sie mal, warum Ihre Mutter nicht mit Ihnen über die Vergangenheit reden will, sie müsste Ihnen die ganze Wahrheit erzählen, und die könnte und würde zusätzlich weh tun…
Wir jedenfalls haben versucht, alles für die Kinder zu tun, nur die Eltern konnten wir leider niemals ersetzen, obwohl wir es gerne getan hätten. Und beachten Sie bitte auch die Verbindung von Scham und Lüge: Wer ist nicht peinlich betroffen beim Ertappen eigener Verantwortungslosigkeit und Verfehlung? Und wenn dann noch ein Grund gefunden wird, der mit massiven historischen und menschlichen Umbrüchen verbunden werden kann - “das böse Regime” - dann hat man wieder gelogen und sich der eigenen Verantwortung als Eltern nicht gestellt. Es scheint auch menschlich und Zeichen besonders unserer Zeit, sich eher als Opfer zu sehen und Schuld vornehmlich in äußeren Umständen zu suchen. Aber das schlimmste daran ist, dass die Opfer IMMER ZUERST KINDER waren und sind.
Mit freundlichen Gruß
KATHI SCH.

Kommentar:
Sehr geehrte Frau Schäfer,
ich bin bestimmt kein Mensch, der behauptet, dass alle Adoptionen in der DDR Zwangsadoptionen gewesen seien. Unser Verin beschäftigt sich weniger mit dem Thema Kinderverwahrlosung. In diesen Fällen sind wir auch der Meinung, dass man zum Wohl des Kindes handeln sollte. Wobei die Frage da besteht, ob die sogenannte JugendHILFE nicht den Müttern helfen hätte müssen, damit die Kinder in einem guten sozialen Umfeld in der eigenen Familie aufwachsen kann.
Auch wenn meine leibl. Mutti nicht darüber reden will, so hat das einen anderen Grund als Sie hier in Ihrem Eintrag vermuten. Meine Mutti saß ebenso für 3,5 Jahre in Halle im roten Ochsen. Was das psychisch bedeutet, werden Sie sicherlich als ehemalige staatstreue Angestellte der Volksbildung / Jugendhilfe NICHT nachvollziehen können. Das es bei mir eine Zwangsadoption war, kann ich aus eigener persönlicher Erfahrung berichten (ich war bei der Verhaftung anwesend und die ausführenden Genossen hat das nicht interessiert und von Kindesschutz kann man hier nicht reden. Abgesehen davon sind meine Erinnerungen an die erlebte Heimzeit sehr präsent.
Ich hatte ebenso die Möglichkeit mit einigen ehemaligen Heimerzieherinnen sprechen zu können, da sie sich an mich wandten, und diese bestätigten mir, dass die Kinder schnell bzw. super schnell an lininientreue Genossen weiter vermittelt wurden und das sie als Heimerzieherinnen mitunter gar keine WAHREN Informationen über die Kinder erhielten (Ausnahme, die Leiterin des Kinderheimes). Interessant ist, dass einige Adoptierte durch Beziehungen (Aussagen: meine Adoptivmutti kannte die Heimleiterin, die Kindergartenleiterin oder jemanden von der Jugendhilfe…..daher kam ich dann in meine neue Familie …. natürlich wurden solche Dinge nicht in Akten vermerkt *zwinker) an die Adoptiveltern vermittelt wurden.
Mit freundlichen Grüssen Katrin Behr


Heiko

2009-10-01 15:48:00

Ein herzliches Hallo aus Chemnitz.
Wie Sie habe ich auch 39 lange Jahre nach meiner Vergangenheit gesucht und bin 2008 fündig geworden. Ich habe meine große und meine kleine Schwester wieder gefunden. Ich habe vor 4 Jahren in der Umgebung von Chemnitz ein Fitness Studio übernommen, in der Nähe meines Geburtsortes. Ich habe dort einige Zeit mit “Matze” zusammen trainiert bis er eines Tages nicht mehr kam. Der Grund: er hatte den Freitod gewählt. Das härteste war, es war MEIN Bruder. Ich konnte es nicht wissen, da er den Namen seiner Frau angenommen hatte. Wir waren uns so vertraut. Dadurch kam alles ins rollen. Heute sind wir 3 Geschwister unzertrennlich und haben 3 Mütter und Väter. Wir wurden auch unserer Mutter weg genommen. Meine große Schwester war 3 Jahre und ich ein 3/4 Jahr, als wir ins Heim kamen. Keiner hat geholfen, keiner. Das Jugendamt nicht, selbst der Bürgermeister von meinem Geburtsort schickte mich zur Tür hinaus mit dem Satz: “Damit will ich nichts zu tun haben”. Keine Akten, nichts.
Schön, dass es diese Internet-Seite gibt.
Mit freundlichen Grüßen
Heiko


simone kohlmann

2009-08-22 22:34:00

Liebe Katrin,
ich danke Ihnen für diese Seite. Ich suchte meinen Halbbruder Uwe Kohlmann, den ich durch diese Seite wieder gefunden habe. Meine Schwester werde ich sicher auch noch finden. Machen Sie weiter so! Sie können Menschen damit glücklich machen. Nochmals vielen Dank und hoffentlich viele Spenden, um das alles aufrecht zu erhalten.
Liebe Grüße
Simone Kohlmann

Kommentar:
Antwort:
Liebe Simone,
danke für Ihren Eintrag und besonders lieben Dank noch einmal für Ihre herzliche Spende. Ich wünsche Ihnen alles Liebe für Ihre Familie.
Ihre Katrin Behr


jana

2009-08-22 20:42:00

ein herzliches hallo an alle hier…
ich bin eher zufällig auf diese seite geraten und ich bin mehr wie nur entsetzt was den ganzen menschen hier widerfahren ist und was ich doch damals für riesiges glück hatte dass ich jetzt nicht auch dazu gehöre.
ich war damals gerade 16 und im 6. oder 7. monat schwanger, da ging es los. bei jeder untersuchung beim frauenarzt und später dann auch im krankenhaus versuchte man mir einzutrichtern dass es doch für das kind am besten wäre, wenn es in eine andere familie käme und ich damit die “chance” bekommen würde, mein leben ” wieder auf die reihe ” zu kriegen. ich wurde dermaßen bearbeitet und eingeschüchtert dass ich zum schluß wirklich die papiere unterzeichnet hätte - wenn da nicht meine mutter gewesen wäre.
im gegensatz zu mir war ihr die tragweite um die es ging schon bewusst und sie lehnte das ” angebot” von anfang an entschieden ab. ausserdem hatte ich noch das glück dass die tante meines sohnes damals auf der säuglingsstation arbeitete und somit immer ein auge auf das kind haben konnte. nach der entbindung wollte man mich erst nicht entlassen, nur wenn ich alleine gehen würde aber auch hier sorgte meine mutter wieder dafür dass ich nicht nachgab. wenn ich so zurück denke war ich doch schon ziemlich überfordert mit den ganzen dingen. naja, da das kind kern gesund war und die wöchnerinnenstation überfüllt, ließ man mich dann doch mit dem kleinen gehen aber im ersten lebensjahr wurde der junge immer mal wieder ins krankenhaus eingewiesen obwohl er nicht krank war - sie suchten wohl nen grund um ihn mir weg nehmen zu können oder so aber es gab ja nichts …
die wende damals hat uns sicherlich gerettet da ja, wie ich aus euren erlebnissen lesen konnte, der staat den längeren arm hatt und ich früher oder später mein kind verloren hätte.
sorry dass mein eintrag so lang geworden ist, aber ich wollte mal zeigen (ohne hier jemanden verletzen zu wollen) dass es glücklicherweise auch mal anders gelaufen ist.
ich drücke euch allen die daumen dass ihr eure kinder, eltern, verwandte findet und dass der schmerz in euren herzen irgendwann nicht mehr so sehr weh tun wird. ausserdem ein riesenlob an diese seite hier, es ist wichtig dass es sowas gibt und leider auch sehr notwendig wie man sieht.
machen sie weiter so …
liebe grüße aus dem allgäu von jana


Patrick Freyer

2009-08-21 23:04:00

Hallo Frau behr,
ich habe eine frage bezüglich eines Artikels der freien presse.
darin stand ein artikel über Opferrente für zwagadoptierte kinder in der ddr…
jeder der damals durch staatsgewalt in ein kinderheim kam soll jetzt entschädigt werden…
…mit bis zu 250€ monatlich (bis ans lebensende)
was ist an der sache dran,
gibts da einen hacken
und wo muss man sich melden (falls das alles so stimmt)
MfG Patrick

Kommentar:
Lieber Herr Freyer,
zu dem o.g. Thema bin ich ausführlich auf folgenden Link: http://zwangsadoptierte-kinder.de/?page_id=1030 eingegangen. Dokumente, aus denen hervor geht, dass eine Zwangseinweisung in ein Kinderheim begründet wurde, müssen Sie beim Gericht mit vorlegen. (siehe Unterlagen aus Ihrer Adoptionsvermittlungsakte)
Liebe Grüße
Katrin Behr


sandra

2009-08-15 12:15:00

hallo
ich habe eine frage. ich vermute das meine freundin adoptiert wurde als sie noch ganz klein war. sie weiß nix davon aber es gibt viele gerüchte.ich möchte sie auch nicht darauf ansprechen solang nix fest steht.wie kann ich es heraus finden was an dem ganzen gerede der leute dran ist.
wer kann mir weiter helfen?

Kommentar:
Antwort: Liebe Sandra,
Sie selbst können das nicht heraus bekommen. Das kann nur Ihre Freundin selbst tun, in dem sie zu dem Standesamt ihrer Geburtsortes geht oder dieses anschreibt und nach einem Geburtsregisterauszug verlangt. Sollte sie adoptiert sein, dann ist das dort vermerkt. Ebenso sind darin auch die leiblichen Eltern angegeben und das Adoptionsdatum.
Sie müssen nun selbst entscheiden, ob Sie Ihre Freundin auf die Gerüchte ansprechen oder nicht. Bitte bedenken Sie dabei die möglichen Folgen. Nicht jeder Mensch möchte wissen, ob er adoptiert ist. Auf der anderen Seite hat allerdings jeder Mensch das Recht auf das Wissen über seine Herkunft (das ist auch wichtig für Gesundheitsfragen).
Sie kennen Ihre Freundin und deren Familienumstände. Ich kann Ihnen leider keinen Rat geben, was am besten für Ihre Freundin wäre.
Liebe Grüße Katrin Behr


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