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Matthias Krause

2008-11-17 22:59:00

Hallo Frau Behr,
dieses Forum ist wirklich sehr aufschlussreich. Ich habe seit 3 Monaten Kontak zu meiner leiblichen Familie. Sie waren ein bisschen überrascht darüber, dass ich lebe! Damals, am 27.09.1984, sagte man meiner leiblichen Mutter dass ich nicht lebensfähig sei. Sie haben nie irgendwelche Unterlagen unterschreiben müssen, weder Sterbeurkunde noch Adoptionsunterlagen. Mein großes Problem ist, wie soll ich meinem Adoptivpapa davon erzählen. Er hat bis zum heutigen Tag nie ein Wort über eine Adoption verloren. Mich quält jeden Tag die Frage, inwiefern er über diese Zwangsadoption bescheid weiß. Ob er weiß, dass ich meiner Mama beraubt worden bin oder ob er glaubt, es wäre legal gewesen. Vielleicht wissen Sie etwas über den Informationsstatus den Adoptiveltern zur damaligen Zeit bekommen haben.
Die Abstammungsurkunde darf nicht abgeschafft werden, wie sollen denn sonst die Menschen wie ich heraus finden, dass sie adoptiert wurden. Nicht alle Adoptiveltern reden mit ihren Kindern darüber, sondern lassen sie im dunkeln sitzen!!!


Claudia

2008-10-25 13:11:00

Liebe Betreiber dieser Homepage,
ich bin beim Surfen nach Seiten zum Thema “Adoption” auf Eure Seite gestossen und will Euch Respekt und Anerkennung für diese wichtige Arbeit aussprechen, die Ihr mit dem Betreiben der Seite leistet.
Ich wünsche allen Suchenenden alles erdenklich Gute und hoffe, dass einige Narben, die geschlagen wurde, wenigstens etwas weniger schmerzlich bleiben, wenn ein Wiedersehen stattfinden kann.
Vergehen werden sie wohl nie!
Claudia


Simone Zimmermann

2008-10-19 09:13:00

Hallo,
ich finde diese Seite super. Ich selber habe meine Geschwister gesucht und so auch gefunden. Ich finde es toll, daß es Menschen gibt, denen es auch so erging und dann anderen Betroffenen helfen wollen und es manchmal auch schaffen.
Ich hoffe,daß es anderen Menschen auch so ergehen kann.
Liebe Grüße und noch viel Erfolg…..


Christa Bauer-Mulaku

2008-09-30 22:49:00

Hallo,
zuerst möchte mich bedanken, dass es diese Homepage gibt.
Dann möchte ich darauf hinweisen, dass es in der BRD in Sachen Kinderklau auch nicht anderes ist, als in der ehemaligen DDR.
Das Jugendamt ist eine rechtsfreier Raum. Die Mitarbeiter dürfen Eltern Kinder wegnehmen, wie es ihnen gerade gefällt. Machtmissbrauch ist gängige Praxis. Wenn ein Kind in Obhut des Jugendamtes misshandelt, missbraucht, oder sogar umgebracht wird -die Jugendamtsmitarbeiter haben keine Konsequenzen zu befürchten. Über dem Jugendamt gibt es keine Kontrollinstanz. Unter dem Deckmantel “Kindeswohl” werden scharenweisen in Deutschland Familien vernichtet. Das Leid, das Kinder und Eltern angetan wird, ist unbeschreiblich. Jeden Tag werden in der BRD ca. 78 Kinder entzogen, in den meisten Fällen zu Unrecht. Viele Eltern sehen ihre Kinder nie wieder. Schwere Menschenrechtsverletzungen sind in Deutschland an der Tagesordnung. Wer möchte, kann sich gerne über meinen Fall informieren unter: http://www.die-entsorgte-mutter.de
Hier können Sie lesen, wie Lügen und Intrigen dem Jugendamt Deggendorf halfen, einer politisch engagierten 62-jährigen Pflegemutter mein Kind als “Humamkapital” zu besorgen.
Allen ehemaligen Pflege- und Adoptivkinder wünsche ich, dass sie die Eltern wieder finden.
Alles Liebe
Christa Bauer-Mulaku


Sabrina

2008-09-16 11:10:00

Hallo an alle!
erstmal mal ein riesen Respekt an die Menschen, die sich dafür einsetzen Familien wieder zusammen zu führen, die in der DDR auseinander gerissen wurden. Ich habe diese HP durch einen dummen Zufall entdeckt und mir einmal all die Schicksale durchgelesen und immer wieder den Kopf geschüttelt.
Ich bin auch in der DDR geboren, aber leider weiß ich so gut wie nix mehr, da ich noch zu Klein war. Nur ein Bild habe ich noch in meinem Kopf, dass ich wahrscheinlich auch nie vergessen werde. Wir sitzen abends vor dem Fernseher und meine Eltern sprangen auf und freuten sich und sagten: “Endlich ist die Mauer weg!” Damals wusste ich natürlich nix damit anzufangen. Meine Eltern sagten nur zu mir, ich wäre noch zu Klein und würde es eines Tages verstehen. Heute weiß ich mehr darüber. Meine Eltern, Großeltern und Verwandten erzählten mir die Geschichte über den Mauerfall und was es alles in der DDR gegeben hat. Aber jetzt mal zurück zu dieser HP: Ich verstehe nicht, dass es Menschen gab, die kein einziges Mitgefühl hatten und einfach den Eltern wegen irgendwelchen sinnlosen Begründungen die Kinder weggenommen haben. Aber anders herum denke ich mal, gab es bestimmt auch mal die richtigen Verdächtigungen bei manchen Eltern, die nicht im stande waren ihre Kinder richtig zu ernähren oder zu erziehen. Aber trotz alledem hat keiner ein Recht dazu, Familien zu zerstören und somit ein riesen Trauma damit auszulösen.
Bei einigen Schicksalen habe ich gelesen, dass sich manche an das JA gewandt haben, weil sie Hilfe oder Unterstützung gebraucht haben und dann auf einmal wurden die Kinder weggenommen, ohne mit der Wimper zu zucken und das bloss, weil einige Menschen der Meinung waren das bestimmte Eltern nicht das recht haben ihre Kinder aufzuziehen. Leider kann ich nicht so mit reden, wie jemand der das Leid durchgemacht hat. Aber mir bleibt einfach nur die Spucke weg wenn man hinter die Fassade der DDR schaut und man hört das es Zwangsadoptionen gab oder die angeblichen toten Säuglinge. Ich frage mich immer wieder, wie soll man sich als Eltern verhalten, wenn eines Tages sein Tod geglaubtes Kind vor einem steht oder man heraus findet, dass das eigene Kind gar nicht tot ist? Und wenn ich das hier alles so lese, bin ich froh, dass ich mit meinen Geschwistern bei meinen Eltern aufwachsen konnte.
Ich wünsche allen betroffen Menschen ganz viel Glück und Mut ihre Kinder, Eltern oder Verwandten zu suchen und zu finden, um endlich alles verarbeiten zu können und vielleicht ein neues Leben anzufangen.
LG Sabrina


lostchild

2008-09-13 13:58:00

Hallo,
ich möchte hier gern auf ein neues Forum hinweisen.
Ich selbst war damals betroffen und bin als Pflegekind aufgewachsen. Ich habe mich dazu entschlossen dieses Forum zu eröffnen, weil ich damals kaum jemanden hatte, der meine Situation nachempfinden konnte.
Manche verarbeiten so etwas leider erst Jahre später und ich biete hiermit die Gelegenheit sich auszutauschen.
Gerne sind wir auch an einer Forenpartnerschaft interessiert. Schaut doch einfach mal vorbei
LG lostchild
http://www.weristmeinefamilie.de


Michaela

2008-08-25 11:56:00

Sehr geehrte Frau Behr,
sicher ist Ihr Gedanke sehr gut und ich kann ihn nachvollziehen. Aber: mein Mann und ich blieben kinderlos zu DDR-Zeiten. Wir entschlossen uns zur Adoption von 2 Kindern. (keine Geschwister) unser Sohn, heute 31, kam direkt aus dem Krankenhaus zu uns. Er weiß um seine Geschichte schon von Anfang an, als er es verstand. Unsere Tochter, heute 32, kam aus dem Kinderheim. Sie war damals 7 und hatte in ihrem “zu Hause” so viel Schlimmes erlebt, dass sie es gar nicht verarbeiten konnte. Beide Eltern wurden wegen sogenanntem asozialem Verhalten (nicht arbeiten gehen in der DDR) verurteilt.
Mein Mann und ich waren sehr froh, endlich Kinder zu haben. Beide verstanden und verstehen sich prächtig, heute noch. Sie sind und waren immer unzertrennlich und wussten auch um ihr Schicksal. Wir sind eine rundum zufriedene Familie. Sie möchten gar nicht wissen, haben nie danach gefragt, woher sie kommen und wer ihre Eltern (leiblichen) sind. Sie haben uns so akzeptiert wie alles war und heute noch ist und ich denke, dass es ihnen in ihren eigenen Elternhäusern weitaus schlechter gegangen wäre. Wir haben aus ihnen 2 ordentliche glückliche Menschen gemacht und sie haben jetzt selbst Familien, in denen alles 1A läuft. Was wollen wir alle mehr?
Fam Michaelis, Raum Sa.-Anhalt

Kommentar:
Antwort:

Liebe Fam. Michaelis,
erst einmal recht herzlichen Dank für Ihren GB-Eintrag und für das gute Heim, was Sie den beiden Kindern boten.
Erfahrungsgemäss gehen adoptierte Menschen sehr oft, ohne Wissen der Adoptiveltern (damit niemand verletzt ist/wird), auf die Suche. Ausnahmen bestätigen die Regel. Was den asozialen § betrifft, so habe ich dazu eine andere Meinung. Ist damit wirklich eine staatl. Kindeswegnahme moralisch gewährleistet, nur weil Eltern in der DDR nicht arbeiten gingen oder war es doch mehr das Bild, dass die DDR als Sauber-Staat international wirken wollte? Dieser § war in der DDR sehr dehnbar! Ob es wirklich so war, können nur die leibl. Eltern sagen.
Ein großes Lob möchte ich an Sie aussprechen, dass Sie die Kinder über die erfolgte Adoption informiert haben. Viele Kinder wissen nicht einmal, dass sie adoptiert sind (trotz Verfassungsgericht “Recht auf Herkunft”).
Ich wünsche Ihnen alles Liebe.
Katrin Behr


Renate Heckert

2008-08-10 16:08:00

Liebe Frau Behr,
vielen Dank für die Möglichkeit auf diesen Seiten nach Verwandten suchen zu dürfen. Ich hatte auch schon einen riesen Erfolg, ich habe eine Schwester und meinen Bruder wieder gefunden. Nun fehlt uns nur noch unsere Schwester Helga. Es ist einfach überwältigend, wenn man nach 50 Jahren seine leibliche Familie kennen lernt. Ich kann nur jeden sagen, trotz der Angst und den Zweifeln die man hat, es lohnt sich sehr.
DANKE und weiter so es gibt noch viele Suchende


Ines

2008-08-01 20:33:00

Hallo Frau Behr,
hiermit möchte ich mich schonmal für ihre erste und schnelle Kontaktaufnahme bedanken. Ich hätte vllt. ohne Ihren Anruf nicht gewusst wo ich hätte anfangen sollen. Ich werde Ihnen sobald ich mehr weiß berichten was ich herausgefunden habe. Vielen Dank.
Ein großes Lob an Sie und Ihre Mitstreiter das Sie dieses bis jetzt noch immer totschweigende Projekt ins Rollen bringen. Ich hoffe das auch die Beteiligten Schuldigen der DDR vllt. irgendwann ihre gerechte Strafe erhalten


Holger U.

2008-06-10 22:56:00

liebe frau behr, liebe leute - die jemanden lieben suchen….

ich habe mich schon einmal geäussert hier im gästebuch, doch nun möchte ich es noch einmal tun. ich habe lange gerungen mit mir, meinem stolz und meiner unwissenheit, ob ich mich auf die suche begebe. ich habe es dann getan. durch frau behr habe sehr viel gemacht, gefragt, nachgeforscht. ich war am ende wie im rausch und wollte alles wissen, wollte endlich meine wahren eltern kennenlernen, egal was damals war oder sie verbrochen haben. immer wieder gereizt durch zweifel habe ich doch weiter gegraben und einen teil gefunden. doch musste ich leider feststellen ZUSPÄT. meine mutter ist verstorben. ich denke viel an sie, denke an ihr aussehen (habe sie nie gesehen), male mir eventuelle gespräche aus, frage mich ob sie stolz gewesen wäre, ob ich das bild erfülle das sie sich damals gewünscht hat als sie mich geboren hat… ich weiss nun das es nicht ihre schuld. war sie wurde verhaftet, gebrochen und dann von dem regime liegen gelassen. sie hat nie wieder ein kind geboren, nie geheiratet, von den eltern verstossen und alleine gelebt und dann verbittert 1999 verstorben. ich habe versucht alles zu erfahren, habe mit einer ehemaligen nachbarin gesprochen die sie nur als schatten wahrnahm, in all den jahren. ich kann mir nur ausmalen was sie für ein leben erfuhr und das tut mir sehr weh. wer weiss wie es verlaufen wäre, wenn ich sie früher gesucht hätte - nur ein jahr hätte ich gewollt…um alles zu erfahren…doch das werde ich jetzt tun, für sie.
ich gedenke in stille und werde weiter fragen stellen. durch ein neues gesetz ist es einst adoptierten erlaubt, wenn enge verwandte gestorben sind volle einsicht zu nehmen, in alle akten der ämter und ehmaligen stasiorganen….,denn nur das bleibt mir, um fragen zu stellen. alle die etwas beantworten könnten sind bereits verstorben oder möchten unter keinen umständen kontakt zu mir, sprich mein vater. er erhielt mehrere anschreiben vom jugendamt die bis dato unbeantwortet sind.
was möchte ich bezwecken mit diesem text? nein, kein mitleid, kein mitgefühl, ein wachrütteln soll es sein. nutzt jede sekunde und minute, weil auch hier läuft es wie im restlichen leben die uhr verdammt schnell.
ich kam 9 jahre zu spät….das wünsche ich niemanden
ich möchte noch einmal sagen meine adoptieveltern waren und sind tolle menschen und ich möchte sie um keinen preis missen. doch wenn man der wahrheit und der menschlichen nähe so nah ist und sie dann verliert schmerzt es sehr.
ich wünsche allen, die das hier lesen und versuchen zu verstehen, die suchen und gefunden werden, die früh kommen oder zu spät, die zweifeln und alles liebe und den richtigen entscheidungswillen, denn wenn man nur einen kleinen teil der hier dargestellten schicksale liest und fühlt, läuft es einen kalt den rücken runter.
es ist beängstigend wie totalitär das regime damals war und aus diesen und keinem anderen grund sind wir in der pflicht unser schicksal und das der anderen lieben zu klären, denn wenn nichts bleibt bleibt doch diese schuld die wir begleichen haben….
NACHRUF
sonja richter verstarb am 12.11.1999 im alter von 45 jahren an krebs in magdeburg, wurde anonym vom gesundheitsamt beerdigt. aus den unterlagen geht hervor, dass sich niemand zu der trauerfeier einfand…
DANKE
Andy-Steffen Gross


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