Zwangsadoption in der DDR - Gera

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Tanja Grzesik, geb. am 27.11.1978


ID: 862
Datum: 10.03.2009
Chiffre: 200903-0009-PSD
E-Mail Chiffre

gesucht wird leibl. Schwester:  Tanja Grzesik, geb. am 27.11.1978

durch leibl. Schwester: Bianca Wolff geb. Grzesik am 01.09.1980 in Plauen

 
Kommentar: Zwangsadoption nicht ausgeschlossen. Ich such meine Geschwister, damit unsere Familie wieder komplett ist.
 
Siehe auch Suche nach Manja Grzesik,  Denise Grzesik und Marcel Grzesik.
Geboren wurden sie in Schleiz, Greiz und Plauen.

Alexander Reinhardt, geb. am 12.02.1984 in Gera


ID: 685
Datum 29.09.2008
Chiffre: 200809-0012/2-ZK
E-Mail Chiffre

gesucht wird leiblicher Sohn: Alexander Reinhardt, geb. am 12.02.1984 in Gera
      
durch leibl. Mutti: Orsina Reinhardt, geb. am 08.07.1960 in Gera



Kommentar: Nachdem mein damaliger Mann verstarb, war ich mit meinen 5 Kindern alleine. Durch gewisse Umstände kam ich in bestimmte Kreise, die für mich nicht so günstig waren.

Während der Haftzeit durfte ich Kontakt zu meinen anderen Kindern haben, nur nicht zum Alexander, da er wohl zu klein war. Nach der Haftzeit waren meine Kinder noch im Kinderheim, außer Alexander der war in der Wochenkrippe-Kinderheim in Gera. Ich ging zusammen mit einer Tochter Orsina, um meinen kleinsten Sohn zu besuchen, Ich bekam ihn auch zum spazieren gehen mit hinaus und anschließend habe ich ihn auch füttern dürfen. Zum Mittag war er dann auch müde und fing etwas zu weinen an (Windeln war voll und eine Müdigkeit spielten auch einen Rolle. Plötzlich kam die Leiterin der Dauerkrippe zu mir und riss mir mein Kind aus dem Arm mit folgender Aussage: "Ihr Kind will nicht zu ihnen, weil er sie nicht kennt." Ich musste dann umgehend das Gelände der Dauerkrippe verlassen. Danach durfte ich ihn nicht mehr besuchen. Ich wurde immer gleich an der Tür verwiesen. Ich war sehr oft beim Jugendamt, doch dort belog man mich nur. Selbst meine Schwester war dort und auch ihr wurde der Kontakt zu meinem Sohn verweigert.

Bei meiner Tochter Orsina sollte ich die Adoptionspapiere unterschreiben. Wenn ich es nicht tun würde, dann müsste ich wieder in den Knast kommen. Daraufhin stand ich auf und meinte nur, dass es doch tun sollen, aber ich nicht unterschreiben würde.

Es gab weder eine Verhandlung, noch wurde mit mir über eine mögliche Adoption gesprochen. Ich bekam zu keiner Zeit irgendwelche Informationen. Der Vater von Alexander ist Ukrainer und das wurde damals zu Ostzeiten nicht gerne gesehen. Ihm wurde damals der Kontakt zu mir verboten bzw. man unterband der Kontakt, in dem man ihn einfach mit der Polizei und der Kommandantur aus meiner Wohnung holte und ihn dann versetze, als ich mit Alexander noch schwanger war. Der Vater von Alexander ist ein anderer, als der Vater der in seiner Abstammungsurkunde drin steht. Das liegt daran, dass ich zur Geburt von Alexander offiziell noch verheiratet war und mir damals verboten wurden ist, den richtigen Vater angeben zu dürfen.
Auf Grund meiner Schicht-Arbeitszeiten und weil ich verwitwet war, blieben auch meine anderen Kinder im Heim. Leider wurden auch dort meine Kinder getrennt und von dort aus adoptiert, bis auf meine größte Tochter Diana. Diana kam zu mir zurück und wuchs auch bei mir auf. Leider bekam ich Diana auch nur zurück, weil sie wohl schwierig gewesen sein soll.

Ich finde es traurig, dass man so mit den Menschen spielt.

Alexander hat noch insgesamt 4 Geschwister. Mit seiner Schwester Orsina habe ich durch Zufall wieder Kontakt bekommen. Leider hatte man ihr immer gesagt, dass ich mich angeblich um sie  nicht gekümmert hätte und das von meiner Seite kein Interesse vorhanden wäre. Dies stimmt überhaupt nicht, denn ich habe immer nachgefragt und nie Antworten bekommen.

Falk und Marita wurden zusammen adoptiert. Durch Diana wurde einmal kurzzeitig der Kontakt zu beiden hergestellt, aber Marita meinte damals, dass sie Zeit bräuchten und sich melden würden. Leider kam aber nie wieder ein Lebenszeichen von ihnen, was mich sehr traurig machte.

Nun frage ich mich natürlich, was man für Lügen meinen anderen Kindern aufgetischt hat. All die Jahre hat mich das nicht in Ruhe gelassen und ich möchte gerne, dass meine Kinder wissen, wie es wirklich war.

Siehe auch Suche nach anderen Kindern: 
Falk Reinhardt

und
Marita Reinhardt


Marita Reinhardt, geb. am 24.01.1981 in Gera


ID: 684
Datum 29.09.2008
Chiffre: 200809-0012/1-ZK
E-Mail Chiffre

gesucht wird leibliche Tochter: Marita Reinhardt, geb. am 24.01.1981 in Gera

durch leibl. Mutti: Orsina Reinhardt, geb. am 08.07.1960 in Gera



Kommentar: Nachdem mein damaliger Mann verstarb, war ich mit meinen 5 Kindern alleine. Durch gewisse Umstände kam ich in bestimmte Kreise, die für mich nicht so günstig waren.

Während der Haftzeit durfte ich Kontakt zu meinen anderen Kindern haben, nur nicht zum Alexander, da er wohl zu klein war. Nach der Haftzeit waren meine Kinder noch im Kinderheim, außer Alexander der war in der Wochenkrippe-Kinderheim in Gera. Ich ging zusammen mit einer Tochter Orsina, um meinen kleinsten Sohn zu besuchen, Ich bekam ihn auch zum spazieren gehen mit hinaus und anschließend habe ich ihn auch füttern dürfen. Zum Mittag war er dann auch müde und fing etwas zu weinen an (Windeln war voll und eine Müdigkeit spielten auch einen Rolle. Plötzlich kam die Leiterin der Dauerkrippe zu mir und riss mir mein Kind aus dem Arm mit folgender Aussage: "Ihr Kind will nicht zu ihnen, weil er sie nicht kennt." Ich musste dann umgehend das Gelände der Dauerkrippe verlassen. Danach durfte ich ihn nicht mehr besuchen. Ich wurde immer gleich an der Tür verwiesen. Ich war sehr oft beim Jugendamt, doch dort belog man mich nur. Selbst meine Schwester war dort und auch ihr wurde der Kontakt zu meinem Sohn verweigert.

Bei meiner Tochter Orsina sollte ich die Adoptionspapiere unterschreiben. Wenn ich es nicht tun würde, dann müsste ich wieder in den Knast kommen. Daraufhin stand ich auf und meinte nur, dass es doch tun sollen, aber ich nicht unterschreiben würde.

Es gab weder eine Verhandlung, noch wurde mit mir über eine mögliche Adoption gesprochen. Ich bekam zu keiner Zeit irgendwelche Informationen. Der Vater von Alexander ist Ukrainer und das wurde damals zu Ostzeiten nicht gerne gesehen. Ihm wurde damals der Kontakt zu mir verboten bzw. man unterband der Kontakt, in dem man ihn einfach mit der Polizei und der Kommandantur aus meiner Wohnung holte und ihn dann versetze, als ich mit Alexander noch schwanger war. Der Vater von Alexander ist ein anderer, als der Vater der in seiner Abstammungsurkunde drin steht. Das liegt daran, dass ich zur Geburt von Alexander offiziell noch verheiratet war und mir damals verboten wurden ist, den richtigen Vater angeben zu dürfen.
Auf Grund meiner Schicht-Arbeitszeiten und weil ich verwitwet war, blieben auch meine anderen Kinder im Heim. Leider wurden auch dort meine Kinder getrennt und von dort aus adoptiert, bis auf meine größte Tochter Diana. Diana kam zu mir zurück und wuchs auch bei mir auf. Leider bekam ich Diana auch nur zurück, weil sie wohl schwierig gewesen sein soll.

Ich finde es traurig, dass man so mit den Menschen spielt.

Alexander hat noch insgesamt 4 Geschwister. Mit seiner Schwester Orsina habe ich durch Zufall wieder Kontakt bekommen. Leider hatte man ihr immer gesagt, dass ich mich angeblich um sie  nicht gekümmert hätte und das von meiner Seite kein Interesse vorhanden wäre. Dies stimmt überhaupt nicht, denn ich habe immer nachgefragt und nie Antworten bekommen.

Falk und Marita wurden zusammen adoptiert. Durch Diana wurde einmal kurzzeitig der Kontakt zu beiden hergestellt, aber Marita meinte damals, dass sie Zeit bräuchten und sich melden würden. Leider kam aber nie wieder ein Lebenszeichen von ihnen, was mich sehr traurig machte.

Nun frage ich mich natürlich, was man für Lügen meinen anderen Kindern aufgetischt hat. All die Jahre hat mich das nicht in Ruhe gelassen und ich möchte gerne, dass meine Kinder wissen, wie es wirklich war.

Siehe auch Suche nach anderen Kindern: 
Falk Reinhardt

und
Alexander Reinhardt


Falk Reinhardt geb. am 19.11.1979 in Gera


ID: 396
Datum 29.09.2008
Chiffre: 200809-0012-ZK
E-Mail Chiffre

gesucht wird leiblicher Sohn: Falk Reinhardt, geb. am 19.11.1979 in Gera
durch leibl. Mutti: Orsina Reinhardt, geb. am 08.07.1960 in Gera

Kommentar: Nachdem mein damaliger Mann verstarb, war ich mit meinen 5 Kindern alleine. Durch gewisse Umstände kam ich in bestimmte Kreise, die für mich nicht so günstig waren.

Während der Haftzeit durfte ich Kontakt zu meinen anderen Kindern haben, nur nicht zum Alexander, da er wohl zu klein war. Nach der Haftzeit waren meine Kinder noch im Kinderheim, außer Alexander der war in der Wochenkrippe-Kinderheim in Gera. Ich ging zusammen mit einer Tochter Orsina, um meinen kleinsten Sohn zu besuchen, Ich bekam ihn auch zum spazieren gehen mit hinaus und anschließend habe ich ihn auch füttern dürfen. Zum Mittag war er dann auch müde und fing etwas zu weinen an (Windeln war voll und eine Müdigkeit spielten auch einen Rolle. Plötzlich kam die Leiterin der Dauerkrippe zu mir und riss mir mein Kind aus dem Arm mit folgender Aussage: "Ihr Kind will nicht zu ihnen, weil er sie nicht kennt." Ich musste dann umgehend das Gelände der Dauerkrippe verlassen. Danach durfte ich ihn nicht mehr besuchen. Ich wurde immer gleich an der Tür verwiesen. Ich war sehr oft beim Jugendamt, doch dort belog man mich nur. Selbst meine Schwester war dort und auch ihr wurde der Kontakt zu meinem Sohn verweigert.

Bei meiner Tochter Orsina sollte ich die Adoptionspapiere unterschreiben. Wenn ich es nicht tun würde, dann müsste ich wieder in den Knast kommen. Daraufhin stand ich auf und meinte nur, dass es doch tun sollen, aber ich nicht unterschreiben würde.

Es gab weder eine Verhandlung, noch wurde mit mir über eine mögliche Adoption gesprochen. Ich bekam zu keiner Zeit irgendwelche Informationen. Der Vater von Alexander ist Ukrainer und das wurde damals zu Ostzeiten nicht gerne gesehen. Ihm wurde damals der Kontakt zu mir verboten bzw. man unterband der Kontakt, in dem man ihn einfach mit der Polizei und der Kommandantur aus meiner Wohnung holte und ihn dann versetze, als ich mit Alexander noch schwanger war. Der Vater von Alexander ist ein anderer, als der Vater der in seiner Abstammungsurkunde drin steht. Das liegt daran, dass ich zur Geburt von Alexander offiziell noch verheiratet war und mir damals verboten wurden ist, den richtigen Vater angeben zu dürfen.
Auf Grund meiner Schicht-Arbeitszeiten und weil ich verwitwet war, blieben auch meine anderen Kinder im Heim. Leider wurden auch dort meine Kinder getrennt und von dort aus adoptiert, bis auf meine größte Tochter Diana. Diana kam zu mir zurück und wuchs auch bei mir auf. Leider bekam ich Diana auch nur zurück, weil sie wohl schwierig gewesen sein soll.

Ich finde es traurig, dass man so mit den Menschen spielt.

Alexander hat noch insgesamt 4 Geschwister. Mit seiner Schwester Orsina habe ich durch Zufall wieder Kontakt bekommen. Leider hatte man ihr immer gesagt, dass ich mich angeblich um sie  nicht gekümmert hätte und das von meiner Seite kein Interesse vorhanden wäre. Dies stimmt überhaupt nicht, denn ich habe immer nachgefragt und nie Antworten bekommen.

Falk und Marita wurden zusammen adoptiert. Durch Diana wurde einmal kurzzeitig der Kontakt zu beiden hergestellt, aber Marita meinte damals, dass sie Zeit bräuchten und sich melden würden. Leider kam aber nie wieder ein Lebenszeichen von ihnen, was mich sehr traurig machte.

Nun frage ich mich natürlich, was man für Lügen meinen anderen Kindern aufgetischt hat. All die Jahre hat mich das nicht in Ruhe gelassen und ich möchte gerne, dass meine Kinder wissen, wie es wirklich war.

Siehe auch Suche nach anderen Kindern: 
Marita Reinhardt

und
Alexander Reinhardt


Steven Schirmacher, geb. am 27.02.1985 in Zeulenroda


ID: 350
Datum 31.08.2008
Chiffre: 200808-0019-ZK
E-Mail Chiffre

gesucht wird leibl. Sohn: Steven Schirmacher, geb. am 27.02.1985 in Zeulenroda
durch leibl. Mutter: Petra Ramme, geb. Schirmacher am 06.12.2960 in Zeulenroda
Kommentar: Zwangsadoption. Ich hatte damals eine Ausreise beantragt (vor der Geburt) und als mein Sohn geboren wurde, hatte man mich erpresst. Sollte ich den Ausreiseantrag nicht zurück nehmen, dann würden sie mir meinen Sohn wegnehmen. Ich nahm den Antrag zurück und trotzdem kam er in ein Kinderheim nach Ebersdorf und wurde von dort aus adoptiert. Durch mich kam es nicht zu der Freigabe. Auch dazu wollten sie mich zwingen, aber das habe ich verweigert. Durch das Gericht wurde mir das Sorgerecht aberkannt.
Ich habe einen Brief an meinen Sohn geschrieben, als er 18 war und dies soll wohl auch durch das JA an ihn weitergeleitet worden sein. Aber es kam leider nie eine Reaktion zurück.
Laut Aussagen vom JA soll mein Sohn von klein auf wissen, dass er adoptiert ist. Geschwister hat er keine weiter, da dieser Schicksalsschlag für mich zu groß war.
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