Zwangsadoption in der DDR - Erfurt

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Suchanzeige gelöscht


ID: 1415
Datum: 20.08.2010
Chiffre: 201008-0008-PSD


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gesucht wird leibl. Sohn:

durch leibl. Mutter:



Nachtrag am 10.02.2011
Die Suchanfrage wurde auf Wunsch gelöscht.

Alexander - Frank Apoll geb. am 24.03.1981 in Mühlhausen / Thür.


ID: 1252
Datum: 25.01.2010
Chiffre: 201001-0018-PSD


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gesucht wird leibl. Sohn: Alexander - Frank Apoll geb. am 24.03.1981 in Mühlhausen / Thür.

durch leibl. Mutter: Sylvia Schäfer geb. Apoll am 28.08.1962 in Mühlhausen / Thür.

Kommentar:

Ich suche meinen Sohn, der mir mit 2 Jahren weggenommen wurde.

Beate Bürge geb. am 15.08.1967 in Eisenach


ID: 1250
Datum: 18.01.2010
Chiffre: 201001-0016-PSD


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gesucht wird Cousine: Beate Bürge geb. am 15.08.1967 in Eisenach

durch Cousine: Marion Ortmann geb. Petzenka am 01.10.1962 in Greussen


Kommentar:
Die gesuchte Person ist meine Cousine, da meine Tante Gisela Roswitha Bürge, die Mutter von Beate nicht mehr die Kraft hat länger zu suchen. Sie hat mich damit beauftragt.

Beate Bürge wurde am 15.08 1967 in Eisenach geboren. Ihre Geburt wurde dort auf dem Standesamt am 17.08.1967 unter NR.943/1967 eingetragen. Da meine Tante alleinstehend war und schon ein älteres Kind ohne Mann hatte, welches bei den Großeltern aufwuchs, wurde, nachdem Mutter und Tochter im Winter im Krankenhaus lagen, wurde die Kleine einfach zur Adoption freigegeben. Meine Tante stand zu der Zeit unter starken Schmerzmitteln und kann sich kaum an Einzelheiten erinnern, bloß dass sie irgendwas unterschreiben musste. Danach verschwand ihre Tochter und man hat ihr immer wieder gesagt, sie war ja damit einverstanden.

Jahre danach hat sie versucht Beate zu finden, ist von Amt zu Amt, aber keiner kann oder will ihr helfen. Selbst nach der Wende scheint es unmöglich. Nun hoffe ich es auf diesem Wege. Sollte sich meine Cousine anhand des Geburtsdatums und anhand das sie weiß, dass sie adoptiert wurde, sich hier erkennen, bitte, schweig nicht, nimm Kontakt mit mir auf oder auch anderen Personen die es wissen könnten. Ich wäre sehr dankbar für einen Hinweis. Auch meine Tante wäre der glücklichste Mensch auf Erden. Sie hat später noch 2 Kinder bekommen und war verheiratet, nun verwitwet. Also es gibt auch noch Geschwister. Danke für alle Hilfen.

Rene Langlotz geb. am 27.12.1977 oder 1978 in Gotha


ID: 903
Datum: 18.03.2009
Chiffre: 200903-0018-PSD
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gesucht wird Bruder: Rene Langlotz geb. am 27.12.1977 oder 1978 in Gotha
 
durch Schwester Ramona Brüssel geb. Langlotz (adoptierte Hönl) am 19.01.1975 in Gotha
 
Kommentar: Adoptionsart weiß ich nicht genau. Bei mir war es eine Zwangsadoption, daher liegt der Verdacht sehr nah, dass es bei meinem Bruder ebenso war.
 
Die Namen der leibl. Eltern liegt der Betreiberin der Domain vor.

Franziska Krecker, geb. am 04.01.1988 in Gotha


ID: 877
Datum: 12.03.2009
Chiffre: 200903-0010-PSD
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gesucht wird leibl. Tochter: Franziska Krecker, geb. am 04.01.1988 in Gotha

durch leibl. Mutter: Manuela Thiel geb. Krecker am 26.01.1969 in Gotha

 
Kommentar: Zwangsadoption
 
Gesucht wird meine Tochter Franziska Krecker geb. am 04.01.1988 in Gotha, die ich als Mutter Manuela Thiel geb. am 26.01.1969 in Gotha.
 
Ich selbst wurde auch zu DDR-Zeiten adoptiert. Ich kam mit meinen Adoptiveltern nicht klar und wurde dann in Spezialheime bzw. im Jugendwerkhof bis zum 18. LJ eingesperrt. Auf Grund dessen war ich für die Behörden schon immer auf dem Kicker.
 
Die mir zugewiesene Wohnung war in einem unmöglichen Zustand (Schimmel und es war eiskalt). Man trat an mich heran, dass ich mir eine neue Wohnung besorgen soll. Wer sich mit der Wohnungssituation in der DDR auskennt, weiß, dass man sehr schlecht Wohnungen bekam und die Wartelisten elend lang waren. In der kurzen Frist, die man mir gab, war es mir unmöglich eine neue Wohnung zu bekommen.
Man hat mir meine Tochter mit 3 Monaten weggenommen und man hat mich mit 5 Leuten auf der Abt. Inneres mit Gewalt festgehalten und meine Hand geführt zur Unterschrift, dass ich meine Tochter zur Adoption freigeben soll. Für mich war das eindeutig eine Zwangsadoption und eine riesige Schweinerei. Mit 1,5 Jahren hat man sie adoptiert.
Nach dem man mir meine Kind weggenommen hatte, ging ich nicht mehr zur Arbeit und habe auch für die Bruchbude keine Miete mehr gezahlt. Ich wurde dann zu einer Haft nach § 249 verurteilt. Danach war ich wieder durch die Abteilung Inneres unter Kontrolle.

Ich hab vergeblich versucht sie zu finden. Bis heute ohne Erfolg. Ich möchte wissen, was aus ihr geworden ist und wie es ihr geht. Ich möchte sie kennen lernen und in meine Arme schließen dürfen. Wir haben uns viel zu erzählen und nach zu holen. Ich leide sehr darunter. Ich gehe seelisch daran kaputt. Bitte bitte helft mir sie zu finden.

Mit den Adoptiveltern hatte ich bereits 1999 Kontakt und sie versprachen mir, dass wenn Franziska erwachsen wäre, dass ich die Möglichkeit erhalte, Franziska meine wahre Geschichte zu erzählen. Doch bis heute bekam ich diese Möglichkeit nicht. Ich weiß nicht einmal, ob Franziska über die erfolgte Adoption bescheid weiß. Wer weiß was für Geschichten Franziska kennt, die aber nicht der Wahrheit entsprechen.

Das Bild habe ich von den Adoptiveltern bekommen. Da war Franziska 3 Jahre alt.

Franziska hat noch 4 Brüder und eine Schwester.
 Alle Brüder wissen, dass Franziska existiert und sie würden sie gerne kennen lernen. Die Kleine ist erst 16 Monate und weiß daher noch nichts von all den Problemen.
 
franzika-krecker-3_jahre_alt.jpg


Bild wird mit freundlicher Genehmigung veröffentlicht.
 

Ulrike Stier geb. am März 1983 in Nordhausen


ID: 731
Datum 16.01.2009
Chiffre: 200901-0023-PSD

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gesucht wird leibl. Tochter: Ulrike Stier geb. am März 1983 in Nordhausen
durch leibl. Mutter: Kerstin Drummond, geb. Stier, am 12.10.1961 in Wolfen
 
Kommentar: Zwangsadoption.
Ich saß mit 18 bereits schon einmal für 1,5 Jahren in Haft wegen Republikfkucht-Gefahr. Vor der Geburt waren schon welche vom Jugendamt da und haben meine Wohnung kontrolliert. Ich war zu dem Zeitpunkt alleinstehend und hatte bereits einen Sohn. Sie wurde direkt nach Geburt meiner Mutter weggenommen. Vor der Geburt hat man ihr etwas eingeflößt, so dass sie nichts mitbekommen konnte. Ich war im Kopf nicht mehr klar. Das war ganz merkwürdig. Eine bekannte Krankenschwester sagte mir in einer Ecke, dass sie Ulrike heißt. Den Namen habe ich aber nicht gegeben. Ich habe nie bewußt etwas unterschrieben, was einer Adoptionsfreigabe entspräche. Allerdings weiß ich, ob ich etwas unter dieser Medikamentenwirkung unterschrieben habe.
Leider wissen wir bisher nicht, warum dies alles passierte. Jedes Mal, wenn ich ein Kind entbunden hatte, wollte man mir dies nehmen. Dank meiner Schwester konnten wir dies aber immer verhindern. Als man mir meine letzteTochter auch wegnehmen wollte, bin ich böse geworden und haben denen gesagt, dass sie endlich damit aufhören soll. Ich bin zusammen mit meinen 3 Kindern ausgereist (kurz nach dem Mauerfall). Du hast insgesamt einen Bruder und noch 2 Schwestern, die dich auch gerne kennen lernen möchten.

Gisela Marie Popp geb. am Juli 1935 Erfurt


ID: 671
Datum 19.08.2008
Chiffre: 200808-0010-ZK
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gesucht werden Angehörige von Mutter: Gisela Marie Popp geb. am Juli 1935 Erfurt


durch leiblichen Tochter: Helga Liebelt, geb. Helga Popp am 19.03.1964 in Erfurt
Kommentar: Ich suche Angehörige von meiner Mutter Gisela Marie Popp (leider verstorben) und von meinem leiblichen Vater
Heinrich Georg Jordan

.

Selbst wurde ich auch adoptiert. Ich hatte die Chance gehabt, meine leibliche Mutti in einem Pflegeheim in Erfurt kennen zu lernen. Leider ist sie schon 2004/2005 verstorben. Sie ist schon mit sehr jungen Jahren in diese Klinik gekommen. Damals lernte ich sie als gebrochene Frau kennen.

Ich bin mit 5 Jahren weggekommen, zusammen mit meinem älteren Bruder und mit meiner kleinen Schwester, die damals ein Baby war. Wir sind damals zusammen abgeholt wurden und in einen Armee-Auto weggebracht worden. Laut Aussagen meines Bruders war unser Vater bei der Staatssicherheit und kam aus BRD. (Gauck-Akte).

Mein Bruder kam nur in eine Pflegefamilie und ich wurde adoptiert. Meine kleine Schwester ist bis zum 18. Lebensjahr im Heim groß geworden. Erstaunlicher Weise

Als mein Bruder früher auf die Suche ging, wurde er jedes Mal durch die Behörden aufgefordert dies zu unterlassen. Er wurde dabei regelrecht beobachtet (z.B. wenn er mal an die Wohnanschrift schauen wollte....vielleicht hatten sie Angst, dass er evtl. mögliche Nachbarn befragen könnte).

Ich suche deshalb Verwandte oder Menschen, die mir dazu weiterhelfen können.

Ca. 1972/73 wurde ich von einem uniformierten Man gesucht. Da ich noch ein Kind war wurde ich damals von meiner Adoptivmutter gleich weggeschickt, damit er mich nicht sehen kann. Sie hat, so weit ich mich erinnern kann, auch mit ihm gesprochen.

Übrigens wurde ich nur von einer Frau adoptiert und bin in Apolda / Thür. aufgewachsen.

 

Karsten Wiegand, geb. am 03.02.1973 in Apolda


ID: 590
Datum 26.12.2008
Chiffre: 200812-0017-PSD

E-Mail Chiffre


gesucht wird Halb-Bruder: Karsten Wiegand, geb. am 03.02.1973 in Apolda
durch Halb-Schwester: Doreen Reise geb. am 30.01.1981 in Apolda
 

Kommentar: Verdacht auf Zwangsadoption

Ich suche mein Halbbruder Karsten Wiegand. Mein Mutter Margrit Reise (geb.Wiegand) hat ihn am 03.02.1973 auf die Welt gebracht und er wurde ihr gleich nach der Geburt weg genommen und dann zwangsadoptiert, weil die Familie (Tante und Oma) die Finger mit im Spiel hatte. Meine Mutter möchte gerne ihren Sohn und ich meinen Halbbruder kennen lernen. Ich weiß auch nicht, ob er noch so heißt oder ob er ein komplett neuen Namen hat. Das kann ich nicht sagen. Ich habe nur den Namen und das Geburtsdatum von meiner Mutter. Mehr hat sie auch nicht von ihm.

Dieses böse Spiel hat sich bei den ersten 3 Kindern wiederholt, weil immer wieder die o.g. Familie ihre Finger im Spiel hatte. Der andere Bruder und die andere Schwester hatten bereits Kontakt zur Mutti. Leider ist dieser mit der Zeit wieder abgebrochen. Der jüngste Bruder und ich durften bei unserer Mutter vollkommen normal aufwachsen und nie kam jemand, um irgend etwas zu kontrollieren.

Heinrich Georg Jordan


ID: 490
Datum 19.08.2008
Chiffre: 200808-0010/1-ZK
E-Mail Chiffre

gesucht werden Angehörige von Vater: Heinrich Georg Jordan, geb. 29.07.1889 in Hildesheim Algermisen



durch leiblichen Tochter: Helga Liebelt, geb. Helga Popp am 19.03.1964 in Erfurt
 Kommentar: Ich suche auch  Angehörige von meiner Mutter
Gisela Marie Popp

(leider verstorben).

Selbst wurde ich auch adoptiert. Ich hatte die Chance gehabt, meine leibliche Mutti in einem Pflegeheim in Erfurt kennen zu lernen. Leider ist sie schon 2004/2005 verstorben. Sie ist schon mit sehr jungen Jahren in diese Klinik gekommen. Damals lernte ich sie als gebrochene Frau kennen.

Ich bin mit 5 Jahren weggekommen, zusammen mit meinem älteren Bruder und mit meiner kleinen Schwester, die damals ein Baby war. Wir sind damals zusammen abgeholt wurden und in einen Armee-Auto weggebracht worden. Laut Aussagen meines Bruders war unser Vater bei der Staatssicherheit und kam aus BRD. (Gauck-Akte).

Mein Bruder kam nur in eine Pflegefamilie und ich wurde adoptiert. Meine kleine Schwester ist bis zum 18. Lebensjahr im Heim groß geworden. Erstaunlicher Weise

Als mein Bruder früher auf die Suche ging, wurde er jedes Mal durch die Behörden aufgefordert dies zu unterlassen. Er wurde dabei regelrecht beobachtet (z.B. wenn er mal an die Wohnanschrift schauen wollte....vielleicht hatten sie Angst, dass er evtl. mögliche Nachbarn befragen könnte).

Ich suche deshalb Verwandte oder Menschen, die mir dazu weiterhelfen können.

Ca. 1972/73 wurde ich von einem uniformierten Man gesucht. Da ich noch ein Kind war wurde ich damals von meiner Adoptivmutter gleich weggeschickt, damit er mich nicht sehen kann. Sie hat, so weit ich mich erinnern kann, auch mit ihm gesprochen.

Übrigens wurde ich nur von einer Frau adoptiert und bin in Apolda / Thür. aufgewachsen.

 

Torsten Zaubitzer, geb. am 06.12.1965 in Erfurt


ID: 360
Datum: 15.02.2008
Chiffre: 200802-0003/1-PSD

E-Mail Chiffre


gesucht wird: Bruder Torsten Zaubitzer, geb. am 06.12.1965 in Erfurt

durch Bruder: Volker Krieck, geb. Zaubitzer, geb. am 13.12.1961 in Schlodheim

Kommentar: Meine Mutter Sigrid Schaller, geb. Zaubitzer und meine Schwester Claudia habe ich bereits über diese Internetseite gefunden. Von meiner leibl. Mutter weiß ich, dass man sie durch den Staat unter Druck setze, damit sie die Adoption von mir unterschrieb.
Nun suche ich aber noch meine anderen Geschwister. Leider weiß ich nicht, ob diese auch adoptiert wurden.

Ich weiß schon seit meinem 7. LJ das ich adoptiert wurde. Vor der Geburt war meine Mutter ohne Arbeit und ohne Krankenversicherung. Ich wurde 4 Wochen nach der Geburt (angeblich wegen Unterernährung) durch eine Kinderärztin und dem Bürgermeister aus Markvippach in ein Kinderheim (Dauerkinderheim in Neudietendorf) untergebracht. Danach wurde ich in eine Pflegefamilie (der Mann war Offizier) untergebracht, mit dem Ziel der Adoption. In der Pflegefamilie kam dann allerdings dennoch ein leibliches Kind und ich wurde somit wieder in ein Heim in Elkersburg (bei Ilmenau in der Nähe) zurück gebracht.

1966/67 wurde ich adoptiert, der Adoptivvater war Polizist.

Siehe auch Suche nach Schwester
S. Z.

(bereits gefunden 25.01.2012)
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